Land und Leute - Sommergenuss
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Schokoladenpuddingfrucht und Infused Water

Angie Harms 23.06.2019 0 Kommentare

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Die Sapote kommt aus Mittelamerika und schmeckt nach Schokoladenpudding – eine echte Versuchung. (Pixabay-Sandid)

Sie schmeckt nach Schokolade und ist trotzdem kalorienarm und vita­minreich: die schwarze Sapote
(Diospyros Digyna) – eine aus Mexiko und Guatemala stammende, tomatenförmige Frucht, die auf den ersten Blick an eine grüne Kaki, mit der sie auch verwandt ist, erinnert. Das Innere ist ein cremiger Genuss mit dem Geschmack von Schokoladenpudding. Deshalb wird sie auch oft Schokoladenpuddingfrucht genannt.

Das Fruchtfleisch kann direkt aus der Schale gelöffelt werden. Auch in Milch, als Brotaufstrich oder in Müslis sowie mit ein bisschen Zitronensaft schmeckt das Obst richtig gut. Bislang ist es jedoch leider nur in wenigen Delikatessenläden zu finden. Inzwischen wird sie auch auf den Westindischen Inseln und den Philippinen angebaut – der bis zu 25 Meter hohe Baum ist empfindlich gegen Frost. Die Verbreitung sorgt allerdings auch dafür, dass das zum Superfood gehörende Obst bald häufiger in Europa vorzufinden sein dürfte.

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Mit Obst versetztes Wasser heißt heutzutage „Infused Water“ – Wasser mit Obstgeschmack. Es ist herrlich erfrischend. (Pixabay-SilviaRita)

Erfrischung light

Eine Schokoladenpuddingfrucht mag verführerisch klingen, aber in der Sommerhitze sorgt das Obst nicht für die nötige Erfrischung. Und reines Wasser zu trinken ist langweilig.

Warum Wasser nicht geschmacklich verbessern? „Fruit Infused Water“ nennt man ganz neudeutsch das Getränk, das jedermann durch den heißen Sommer hilft. Die Herstellung ist so einfach wie vielfältig und auch geschmacksabhängig: Frucht Deiner Wahl kurz waschen, in Scheiben schneiden und in ein Glas Wasser geben. Kurze Zeit in den Kühlschrank oder gleich mit Eiswürfeln kühlen.

Die neuen Weckgläser mit Henkel und Loch im Deckel für den Strohhalm eignen sich besonders für diese Erfrischung, die man dann nämlich ohne Insekten anzulocken entspannt genießen kann.

Und soll es nachhaltig sein, greift man zu Trinkhalmen aus Glas, Metall oder wiederwendbaren Kunststoff. Diese Halme lassen sich auch gut im Geschirrspüler reinigen. Halme aus Bambus sollte man jedoch mit der Hand spülen. So landet weniger Plastikmüll in unseren Ozeanen

Im Übrigen kann man auch kalte Tees mit frischem Obst pimpen. Hier gilt das Gleiche wie bei Wasser: Lieblingsobst stückeln oder in Scheiben schneiden und ab in den Tee – am besten in weißen oder schwarzen Olong. Das passt gut zu Sommer, Sonne, Sonnenschein beziehungsweise an den Pool, See, Garten, Campingplatz . . .