Blähton im Blumentopf
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Verstaubte Tonkügelchen für Hydrokultur abwaschen

18.07.2018 0 Kommentare

Substrat aus Ton
Die Tonkügelchen in Hydrokultur-Systemen sind ein Naturprodukt, das bei etwa 1250 Grad in einem Trommelofen gebrannt wird. Foto: Franziska Gabbert (dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Die Kügelchen für die Hydrokultur von Zimmerpflanzen verstauben mit der Zeit. Hier bietet es sich an, den Blähton beim Gießen mit Wasser abzuspülen.

Das helfe auch bei Salzablagerungen, erläutert Alexander Hildebrand, Vorstandsmitglied des Fachverbandes Raumbegrünung und Hydrokultur. „Sollte dies nicht reichen, wäre die nachhaltige Version, die Blähtonkörner zu waschen und auszukochen. Sie sind dann keimfrei und wieder sauber.“

Alternativ kann die oberste Schicht Kügelchen ausgetauscht werden. „Generell ist das aber nur bei Anlagen von mehr als 15 bis 20 Jahren nötig“, sagt Hildebrand.

Neben Staub zeigen sich am ehesten Salzablagerungen auf dem Blähton, die sich durch den Dünger im Wasser über die Jahren ablagern, erläutert der Experte für Hydrokultur. Verkalken kann der Blähton im oberen Bereich des Gefäßes nur, wenn dieser übergossen wird und sich somit der Kalk an Tonkugeln absetzen kann. Dies geschieht bei ordnungsgemäßer Pflege sehr selten, aber etwa wenn man bei einer Pflanze wie dem Ficus das Wasserreservoir der Hydrokultur wegen einer längeren Abwesenheit stark auffüllen muss.


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