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Baumann über Augustinssons WM-Auftritte
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„Er hat das bislang gut gemacht“

Patrick Hoffmann 27.06.2018

(imago)

Deutschland oder Schweden? Gut möglich, dass am Mittwoch nur einer von beiden ins Achtelfinale einziehen wird. Wem wird Werders Sportchef Frank Baumann also eher die Daumen drücken? Der deutschen Nationalmannschaft, für die er 2002 bei der WM in Japan und Südkorea selbst gespielt hat? Oder Schweden, wo Werders Linksverteidiger Ludwig Augustinsson zu den Stammspieler zählt? Baumann gibt sich diplomatisch. „Ich hoffe, dass beide weiterkommen“, sagt er im Gespräch mit MEIN WERDER, „das ist ja theoretisch noch möglich.“

Stimmt. Wobei es die Schweden im Spiel gegen Deutschland (1:2) bekanntlich hauchdünn verpasst haben, sich eine noch bessere Ausgangslage zu verschaffen. Baumann hat die Partie natürlich gesehen, und die Leistung von Augustinsson hat ihm dabei durchaus gefallen. „Er ist gegen Deutschland speziell in der Defensive sehr gefordert gewesen, das ist nicht einfach gewesen“, sagt Baumann, „im Großen und Ganzen hat er das aber gut gemacht. Auch wenn er sich natürlich im Spiel nach vorne nicht so sehr in Szene setzen konnte.“

Anders als im ersten Gruppenspiel, das die Schweden gegen Südkorea gewannen (1:0). „Da hat Ludwig das Offensivspiel der Schweden ordentlich belebt“, so Baumann, der sich sicher ist, dass Augustinsson gestärkt von der WM zurückkehren wird. „Er ist noch jung, das darf man nicht vergessen“, sagt Baumann über den 24-Jährigen, „die Drucksituationen bei einer WM werden ihm auf jeden Fall weiterhelfen.“

Besonders groß ist der Druck nun vor dem entscheidenden letzten Gruppenspiel gegen Mexiko. Augustinsson gibt sich im Vorfeld optimistisch. "Unser Ziel war es immer, gegen Mexiko zu gewinnen und uns damit zu qualifizieren. Darauf fokussieren wir uns seit der Auslosung, quasi seitdem die Gruppenkonstellation klar war", betont der Linksverteidiger laut Werders Internetseite und fügt hinzu: "Wir haben es weiterhin in der eigenen Hand, wir können wirklich einen großen Erfolg für unser Land erreichen. Unser Selbstvertrauen ist groß, der Glaube an uns stark."


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