Werder Bremen Abschied aus der Champions League

Bremen. Am Dienstag, kurz vor Mitternacht, begannen die Mitarbeiter der UEFA, die Champions-League-Werbung aus dem Weserstadion zu entfernen. Die große Frage ist: Wann bauen sie sie wieder auf? Bei Werder zumindest kehrt die Zuversicht langsam zurück.
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Abschied aus der Champions League
Von Marc Hagedorn

Bremen. Am Dienstag, kurz vor Mitternacht, begannen die Mitarbeiter der UEFA, die Champions-League-Werbung aus dem Weserstadion zu entfernen. Die große Frage ist: Wann bauen sie sie wieder auf. Bei Werder zumindest kehrt die Zuversicht langsam zurück.

Es ging schon auf Mitternacht zu, als die Mitarbeiter der UEFA damit anfingen, die Stellwände mit den Sponsorenlogos aus dem Medienbereich des Weserstadions abzutransportieren. Auch die dunkelblauen Hinweisschilder waren schnell von den Betonpfeilern abmontiert. Wann sie wieder aufgehängt werden? Wenn Werder das nächste Mal an der Champions League teilnimmt. Wann das sein wird?

Claudio Pizarro hatte wenige Minuten zuvor noch vor einer dieser Stellwände gestanden und Interviews gegeben. Claudio Pizarro ist jetzt 32 Jahre alt, also im Herbst seiner Karriere. Zwei bis drei Jahre auf höchstem Niveau traut er sich noch zu. Trotzdem kann er nicht mehr allzu lange auf Werders nächstes Gastspiel in der Königsklasse warten, die Zeit arbeitet gegen ihn. Vielleicht hatte er das im Hinterkopf, als er mit Blick auf die nächste Champions-League-Saison sagte: "Ich hoffe, dass wir es bis dahin noch schaffen. Wir haben jetzt ein halbes Jahr Zeit, um in der Bundesliga Punkte zu sammeln und vielleicht noch Zweiter oder Dritter zu werden."

Angesichts des bisherigen Hinrundenverlaufes war das eine mindestens mutige, auf jeden Fall überraschende Sicht. Schließlich fehlen Werder auf Platz drei schon zehn Punkte, und die Zahl an Champions League würdigen Auftritten in der Liga lässt sich an den Fingern einer Hand abzählen. Weswegen jemand wie Klaus Allofs am Dienstag auch wesentlich bescheidenere Ziele ausgab. Der Werder-Boss sprach von Platz fünf. Platz fünf heißt Europa League und ist die kleine und ärmere Schweser der Champions League.

Die Zuversicht kehrt zurück

Trotzdem ist ganz generell inzwischen eine gehörige Portion Zuversicht nach Bremen zurückgekehrt. Per Mertesacker wollte das sogar im Spiel selbst bemerkt haben. "Man hat eines gesehen", sagte der Nationalspieler mit Blick auf das Tor zur 1:0-Führung, "wenn man zum Erfolg kommt, dann geht plötzlich vieles leichter von der Hand." Und in der Tat steckte spätestens nach dem 2:0 von Marko Arnautovic wieder mehr vom alten, spielfreudigen Werder in dieser neuen Mannschaft.

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