Nationalmannschaft Adlers Patzer: Wiese schweigt und genießt

Bremen. Weil Rene Adler plötzlich patzt, entwickelt die eigentlich für beendet erklärte Torwartdiskussion in der Nationalmannschaft plötzlich ein Eigenleben. Tim Wiese hält sich mit Kampfansage zwar zurück, glaubt aber weiter an seine Chance für Südafrika.
16.03.2010, 09:21
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Adlers Patzer: Wiese schweigt und genießt
Von Marc Hagedorn

Bremen. Nach dem 1:1 von Valencia hatten viele der 300 mitgereisten Werder-Fans am abfahrbereiten Mannschaftsbus noch lautstark skandiert: "Wiese für Deutschland, Wiese für Deutschland." Tim Wiese hatte die Rufe kommentarlos, aber mit einem genüsslichen Schmunzeln zur Kenntnis genommen.

Nach Werders 1:0-Sieg in Hoffenheim am Sonntag blieb es am Mannschaftsbus ruhig, Werders Torwart hatte diesmal ja auch nur sehr wenig zu tun bekommen. Trotzdem darf sich Wiesebestätigt fühlen. Eigentlich war ja alles klar: René Adler würde bei der WM in Südafrika im Sommer die Nummer eins im deutschen Tor sein. Weil der Leverkusener aber plötzlich patzt, entwickelt die eigentlich für beendet erklärte Torwartdiskussion plötzlich ein Eigenleben.

Wiesekann es recht sein. "Ich habe immer gesagt, dass bis zur WM noch sehr viel passieren kann", lautet Wieses Standardaussage zu diesem Thema. Auch wenn der Bremer bei Bundestrainer Joachim Löw wohl die schlechtesten Karten von allen drei Kandidaten hat, die jüngsten Leistungen sprechen für den Schalker Manuel Neuer sowie Tim Wieseund gegen René Adler.

Eine Kampfansage verkneift sich Wiesezwar, aber einen kleinen Seitenhieb auf die Konkurrenz brachte er in Valencia dann doch noch an: "Ich habe als Einziger die Möglichkeit, mich zweimal die Woche zu beweisen." Neuer und Adler spielen nicht international.

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