DFB-Pokal Allofs: "Es hätte schlimmer kommen können"

Bremen. Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs freut sich über den FC Augsburg als nächsten Gegner der Bremer im DFB-Pokal. "Es hätte schlimmer kommen können", so Allofs, der gleichzeitig vor dem FCA warnte.
11.02.2010, 15:23
Lesedauer: 1 Min
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Allofs:
Von Daniel Stöckel

Bremen. „Es hätte schlimmer kommen können.“ Mit diesen Worten kommentierte Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs bei der Pressekonferenz am Donnerstag den nächsten Gegner der Grün-Weißen im DFB-Pokal, FC Augsburg. Die Nationaltorhüterin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, Nadine Angerer, und der Weltmeister von 1990, Guido Buchwald, hatten daher aus Sicht von Werder ein glückliches Händchen.

„Das heißt aber nicht, dass wir automatisch im Endspiel sind“, stellte Allofs direkt klar. „Der FCA hat zuletzt große Fortschritte gemacht und hervorragende Einzelspieler. Aber wir haben das, was wir wollten – ein Heimspiel. Und jetzt werden wir sehen, dass wir auch ins Finale kommen.“ Zumindest offiziell geht der Blick der Grün-Weißen aber noch nicht über das Spiel gegen Augsburg hinaus. „Im Fußball ist es nicht angebracht, immer um zwei oder drei Ecken zu denken. Uns interessiert der Endspielgegner nicht und deswegen zählt jetzt nur das Spiel gegen Augsburg.“

"Wettbewerb immer ernst nehmen"

Ein konkretes Geheimrezept, warum Werder in den letzten Jahren im Pokal so häufig so weit gekommen ist, gibt es laut Allofs nicht. „Wichtig ist, dass man diesen Wettbewerb immer ernst nimmt. Auch in der ersten Runde, wenn man gegen die Amateure antritt. Es ist immer der Wettbewerb am wichtigsten, der gerade ansteht. Das ist in den Köpfen drin.“

Den Rest würden dann Erlebnisse wie Endspiel-Atmosphäre in Berlin oder Europapokal-Teilnahmen beisteuern. „Wenn man das mal mitbekommen hat, dann will man da wieder hin“, sagte Allofs. „Diesen Willen hat man auch im Spiel gegen Hoffenheim nach dem Ausgleich gesehen. Und vielleicht ist das dann doch das Geheimnis, wenn man davon sprechen will.“

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