Werders umstrittener Trikotsponsor Allofs nimmt Stellung

Bremen. Klaus Allofs sich zum neuen Trikotsponsor Wiesenhof und den Protesten der vergangenen Tage geäußert. Der Werder-Boss hat auch die Ställe des Geflügelbetriebs besucht.
13.08.2012, 05:00
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Bremen. Werder und sein neuer Trikotsponsor Wiesenhof – wenn es nach Klaus Allofs geht, dann soll die Zusammenarbeit nicht nur dem Fußball-Klub und dem Geflügelproduzenten, sondern auch den Tieren zugute kommen.

"Ich habe auch so ein bestimmtes Bild von Wiesenhof im Kopf gehabt", sagte Allofs am Sonnabend nach dem 3:3 im Testspiel gegen Aston Villa. Er meinte damit: kein so gutes Bild. "Wir waren dann aber in den Ställen, und ich habe jetzt eine andere Meinung dazu."

Nämlich die: Dadurch, dass der umstrittene Werder-Partner Wiesenhof nun auf die bundesweit beachtete Bühne Bundesliga tritt, "wird diese Öffentlichkeit zu Verbesserungen führen."

Von der scheinbaren Wucht der Empörung zeigte sich Allofs nicht überrascht. "Überrascht hat uns, wie leicht Menschen auf diesen Zug aufspringen." Vor allem die Tierschutzorganisation Peta hat nach Auffassung von Allofs diesen Zug in Bewegung gesetzt. "Peta ist bekannt dafür, dass sie keine andere Meinung gelten lassen."

Werder dagegen, so Allofs, sperre keine kritischen Stimmen aus. In der Tat hatte es am Tag der Fans keine Eingangskontrollen gegeben, Peta-Aktivisten hatten minutenlang Protestplakate in die Höhe halten können. Heute lädt Werder zu einer Pressekonferenz, in der das Thema Wiesenhof behandelt wird. Aus Sicherheitsgründen sind nur Journalisten zugelassen, die sich mit ihrem Presseausweis identifizieren können.

An dieser Stelle berichten wir im Laufe des Tages aktuell über die Werder-Pressekonferenz. (wk)

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