Werder Bremen

Bremer Sorge: Pizarro erneut angeschlagen

Al Ain. Ein 2:1-Sieg, ein riesiger Goldpokal und ein angeschlagener Claudio Pizarro stehen in Werders Bilanz nach dem Test beim arabischen Al Ain Club. "Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist", sagte Sportdirektor Klaus Allofs. Pizarro gab nur bedingt Entwarnung.
05.01.2010, 22:00
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Bremer Sorge: Pizarro erneut angeschlagen
Von Thorsten Waterkamp
Bremer Sorge: Pizarro erneut angeschlagen

Claudio Pizarro hat sich beim Sieg gegen Al Ain erneut verletzt.

nordphoto

Al Ain. Ein 2:1 (2:0)-Sieg, ein riesiger Goldpokal und ein angeschlagener Claudio Pizarro stehen in Werders Bilanz nach dem Test beim arabischen Al Ain Club. 'Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist', sagte Sportdirektor Klaus Allofs im Khalifa-bin-Zayed-Stadion und dachte an die siebenwöchige Verletzungspause des Peruaners im Herbst. Pizarro gab bedingt Entwarnung: 'Es ist genau dieselbe Stelle, der Schlag war aber nicht so hart.'

Zugezogen hatte sich Pizarro die Blessur bei einem Schussversuch (53.), als ein Al-Ain-Verteidiger seinen rechten Fuß traf. Zuvor war Werders Top-Stürmer einmal mehr Matchwinner der Grün-Weißen. Per Doppelschlag (41./44.) sorgte er für die 2:0-Pausenführung. Bis dahin hatte Werder - nach einer etwas trägen Anfangsphase - Partie und Gegner im Griff gehabt. 'Wir haben gute Phasen dringehabt', sagte Trainer Thomas Schaaf, der allerdings auch Anlass zu Kritik fand. 'Wir haben zu viele Chancen zugelassen - das darf so nicht passieren.'

Denn nach der Pause, als bei den Bremern die Beine schwerer wurden, war der Al Ain Club am Zug. Die Araber überraschten mit einigen schnellen Angriffen und brachten die Gäste damit in Verlegenheit. So kamen sie durch ihren Außenflitzer Abd Al Aziz Fayez zum 1:2 (60.) und bei einem Lattenknaller von Regisseur Emirson fast noch zum Ausgleich (88.).

Weil die Testpartie der beiden nationalen Pokal- und Supercup-Sieger kurzerhand in den Rang eines deutsch-arabischen Supercups erhoben worden war, durften sich die Bremer am Ende nicht nur über die mächtige Goldtrophäe freuen, sondern auch über ihren allerersten interkontinentalen Titel. Ein Grund zum Feiern, dachten die Gastgeber bei der Bremer Abfahrt. Und so mussten die Werderaner den Bus noch einmal verlassen - für einen arabischen Abschiedstanz und einen späten Kicherbsen-Snack.

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