WESER-KURIER-Empfang im Weserstadion Der Verein gehört einfach dazu

Sie tragen die Raute im Herzen – da waren sich fast alle Gäste beim Empfang des WESER-KURIER einig. „Dass man Werder-Fan wird und auch bleibt, gehört in Bremen eigentlich schon zur Sozialisierung“, sagt Schriftsteller David Safier.
15.03.2015, 00:00
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Sie tragen die Raute im Herzen – da waren sich fast alle Gäste beim Empfang des WESER-KURIER einig. „Dass man Werder-Fan wird und auch bleibt, gehört in Bremen eigentlich schon zur Sozialisierung“, sagt Schriftsteller David Safier. Der Bremer Bestseller-Autor geht seit seinem sechsten Lebensjahr ins Weserstadion, um den Grün-Weißen die Daumen zu drücken. Wenn Werder weiterhin so gut spielt, traut er der Mannschaft sogar noch die Teilnahme am internationalen Geschäft zu. „Im Moment ist alles möglich.“

Neben den Bremer Politikerinnen Elisabeth Motschmann (CDU) und Karoline Linnert (Grüne) war unter anderem auch Jürgen Trittin (Grüne) im Weserstadion. Mit den Worten „Lebenslang Werder – kein Tag Wiesenhof“, war er 2012 von seinem Posten als Werder-Umweltbotschafter zurückgetreten, da er die Sponsorenentscheidung des Vereins für das Geflügelunternehmen nicht nachvollziehen konnte. Anhänger ist der 60-Jährige trotzdem geblieben. Anstatt im original Wiesenhof-Trikot kam Trittin zu der Partie gegen Bayern mit einem Shirt des Berliner Werder-Fanclubs „Fischmob“.

Fernsehmoderator Reinhold Beckmann und Sohn Vincent sind regelmäßig bei Werders Heimspielen zu Gast. Beckmann selbst kommt aus dem niedersächsischen Twistringen. „Dort hat jeder Zweite eine Werder-Fahne im Garten stehen“, erzählt der 59-Jährige. „Das darf ich mir als Journalist zwar nicht erlauben – das übernimmt dann mein Sohn – aber mein Herz schlägt für den SVW.“ Dass sich der Verein regelmäßig aus schlechten Phasen zurück nach oben kämpft, sei ganz typisch für Werder, meint Beckmann. „Das liegt nicht zuletzt auch an der großen Solidarität der Fans.“

Werder-Legende Max Lorenz meint, dass der aktuelle Erfolg der Bremer besonders an dem neuen Trainerteam rund um Viktor Skripnik und der jungen dynamischen Mannschaft läge. „Ich traue den Jungs momentan auch noch die Champions League zu“, sagt der ehemalige Werder-Profi und Nationalspieler.

Mit seinem Sohn Marc Lorenz fiebert der 75-Jährige bei fast allen Heimspielen seines ehemaligen Vereins auch heute noch begeistert mit. „Ich bin und bleibe halt ein Werder Jung.“

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