„Sport Bild“-Awards vergeben

Auszeichnung für Werders E-Sport-Duo

Vor seinem Abschied von Werder hat Mohammed „MoAuba“ Harkous zusammen mit Michael „MegaBit“ Bittner noch einen Preis nach Bremen geholt: den „Sport Bild“-Award in der Kategorie E-Sport.
20.08.2019, 10:21
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Von (wkf/dpa)
Auszeichnung für Werders E-Sport-Duo
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Mit viel Tamtam sind am Montagabend die „Sport Bild“-Awards in Hamburg vergeben worden, und auch Werder hat einen Preis abgeräumt. Allerdings spielten die Bremer Bundesliga-Profis dabei keine Rolle. Den Award für Werder holten Mohammed „MoAuba“ Harkous und Michael „MegaBit“ Bittner in der Kategorie E-Sport. Nach dem Weltmeistertitel für „MoAuba“, der Deutschen Meisterschaft im Einzel für „Megabit“ und dem gemeinsamen Gewinn der Virtual Bundesliga (VBL) sowie der Nominierung als erste E-Nationalspieler Deutschlands führte kaum ein Weg an den beiden vorbei. Für „MoAuba“ war es wohl der letzte Auftritt in Diensten von Werder, der Weltmeister verlässt den Klub.

Im Mittelpunkt der Gala stand Horst Eckel: Der letzte lebende Fußballspieler der legendären WM-Mannschaft von 1954, ist für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. „Er hat sich nie wichtiger genommen als andere“, würdigte Laudator und U21-Bundestrainer Stefan Kuntz den 87-Jährigen.

Eckel war mit 22 Jahren der jüngste Spieler im Team von Bundestrainer Sepp Herberger, das 1954 mit dem 3:2 im WM-Finale gegen Ungarn das verklärte Wunder von Bern schaffte. Mit dem 1. FC Kaiserslautern wurde der spätere Lehrer zudem 1951 und 1953 deutscher Meister. „Die 54er sind meine wahren Helden“, sagte der 74er-Weltmeister Günter Netzer. „Sie haben soviel für den Fußball und Deutschland getan.“

Trainer des Jahres wurde Jürgen Klopp vom Champions-League-Gewinner FC Liverpool. „Es hat sich seitdem nicht viel geändert. Wir haben einen tollen Sommer gehabt. Ansonsten war alles wie immer“, meinte der 52-Jährige, der aus Liverpool zugeschaltet war.

Als Star des Jahres wurde Bundesliga-Torschützenkönig Robert Lewandowski vom Rekordmeister Bayern München ausgewählt. Den Sonderpreis erhielt sein Ex-Teamkollege Arjen Robben, der im Sommer seine Karriere beendet hat. Die Überraschung des Jahres war Fortuna Düsseldorf. Zur Heldin des Jahres wurde Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel gekürt. Die 28-Jährige ist seit ihrem Trainingsunfall querschnittsgelähmt. Neun Jahre nach ihrem letzten Auftritt wurden Netzer und Gerhard Delling als bestes TV-Duo geehrt. Den Moment des Jahres lieferte Ski-Star Felix Neureuther nach dem letzten Rennen der Karriere im März in Soldeu in Andorra.

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