Nach dem Rekordspiel Werders Frauen wünschen sich eine Heimat

Dem historischen Tag im Weserstadion folgt für Werders Frauen der weniger spektakuläre Alltag. Für die Zukunft braucht das Team eine eigene, moderne Arena. Und eigene Räume. Das sieht auch Sportchef Baumann so.
29.11.2022, 17:28
Lesedauer: 3 Min
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Werders Frauen wünschen sich eine Heimat
Von Jean-Julien Beer

Nach dem großen Rummel ist wieder der Alltag eingekehrt bei Werders Frauenmannschaft. Bei Regenwetter standen am Dienstagmorgen Krafttraining und für einige auch Torschussübungen auf dem Programm, am Abend folgte ein Mannschaftstraining. Bleischuhe musste Trainer Thomas Horsch dabei keiner Spielerin anziehen, alle scheinen wieder geerdet zu sein nach ihrem historischen Heimspiel vor mehr als 20.000 Zuschauern beim 1:2 gegen Freiburg. „Ich muss niemanden in der Mannschaft zurück auf den Boden holen“, bestätigt Horsch, „die sind alle schon wieder sehr fokussiert und wissen, dass wir am Wochenende in Essen ein wichtiges Spiel haben. Die Spielerinnen waren selbst etwas zwiegespalten am Samstag: Einerseits waren sie dankbar für diese Zuschauerkulisse, andererseits haben wir verloren. Das war deshalb kein richtiges Feiern nach dem Spiel auf dem Rasen, sondern eher ein Bedanken bei den vielen Zuschauern.“

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