DFB-Pokal: Frauen siegen 15:0 in Kiel

Leichtes Spiel für Werder

Kiel. Einen Erfolg hatte man ja erwartet von Werders Fußballerinnen. Doch dass die Mannschaft von Steffen Rau gleich mit einem 15:0 (10:0)-Sieg bei Holstein Kiel in die 2. Runde des DFB-Pokals einziehen würde, kam dann doch überraschend.
21.08.2016, 00:00
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Von Stefan Freye
Leichtes Spiel für Werder

Die Werderanerinnen jubeln über ein Tor.

imago

Einen Erfolg hatte man ja erwartet von Werders Fußballerinnen. Doch dass die Mannschaft von Steffen Rau gleich mit einem 15:0 (10:0)-Sieg bei Holstein Kiel in die 2. Runde des DFB-Pokals einziehen würde, kam dann doch überraschend.

„Aber wir nehmen dieses Ergebnis gerne mit“, meinte der Trainer – hochzufrieden natürlich.

Der Gegner hatte sich mehrere Fehler geleistet in dieser Partie – den vermutlich größten bereits vor dem Anpfiff. Denn Holstein Kiel hatte sich eine relativ offensive Taktik ausgedacht und stand keinesfalls so defensiv, wie ein Regionalligist für gewöhnlich gegen ein Topteam aus der 2. Bundesliga antritt. „Das hat uns natürlich in die Karten gespielt“, sagte Rau. Wobei das mutige System der Gastgeberinnen natürlich erst einmal zum eigenen Vorteil genutzt werden musste – und hier kam ein Bremer Team ins Spiel, das sich ausgesprochen stark präsentierte. „Wir hatten wahnsinnig viel Ballbesitz, waren physisch stark und über die gesamte Spielzeit sehr konzentriert“, lobte der Trainer.

Es sollte keine 20 Minuten dauern, da lag Werder 4:0 in Führung. Zunächst verwandelte Stefanie Antonia Sanders die erste Bremer Chance, dann traf Cindy König aus 16 Metern mit einem strammen Schuss zum 2:0, und Pia-Sophie Wolter ließ nur wenig später den dritten Treffer folgen. Dem erneuten Anstoß der Kielerinnen sollte schon bald der zweite Treffer von Cindy König folgen – sie verwandelte aus kurzer Distanz eine Sanders-Hereingabe. Damit war die Partie entschieden, ehe sie so richtig begonnen hatte.

Doch es zählte zu den positiven Aspekten für Rau, dass seine Elf Tempo und Aufmerksamkeit auch in der Folge hoch hielt. Die eine oder andere vergebene Chance konnte der Trainer deshalb auch ganz gut verkraften. Rau: „Wir haben das geschlossen gut gemacht und konzentrieren uns nun auf den Ligastart gegen Bielefeld.“

Tore: 0:1 Sanders (5.), 0:2 König (11.), 0:3 Wolter (17.), 0:4 König (18.), 0:5 Sanders (25.), 0:6 Sanders (30.), 0:7 König (36.), 0:8 König (37.), 0:9 Wolter (42.), 0:10 Golebiewski (44.), 0:11 Golebiewski (52.), 0:12 Ulbrich (65.), 0:13 Golebiewski (73.), 0:14 Schröder (76.;FE), 0:15 Volkmer (87.)

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