Werders Frauen empfangen Meppen

Spitzenspiel zu ungewohnter Zeit

Wäre der Anpfiff noch ein bisschen später, diese Fußballpartie würde locker als Champions-League-Spiel durchgehen: An diesem Mittwoch empfängt Werders erste Frauenmannschaft auf Platz 11 um 20:15 Uhr den SV Meppen.
02.11.2016, 00:00
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Von Stefan Freye
Spitzenspiel zu ungewohnter Zeit

Stefanie Antonia Sanders.

imago

Wäre der Anpfiff noch ein bisschen später, diese Fußballpartie würde locker als Champions-League-Spiel durchgehen: An diesem Mittwoch empfängt Werders erste Frauenmannschaft auf Platz 11 den SV Meppen um 20.15 Uhr zum Duell um Punkte in der 2. Bundesliga Nord. „Diesen Kompromiss mussten wir eingehen“, sagt Trainer Steffen Rau.

Weil mit Pia-Sophie Wolter, Stefanie Antonia Sanders und Torfrau Lena Pauels drei Spielerinnen zur U 20-Weltmeisterschaft in Papua-Neuguinea nominiert wurden und am Sonntag abfliegen, durfte Werder die Begegnung vorziehen. Dabei galt es aber, Rücksicht auf die Gegner zu nehmen. „Meppen hat einige Spielerinnen, die werktags noch lange eingebunden sind“, erklärt Rau die relativ späte Anstoßzeit. Sie nehmen es eben, wie es kommt.

Der unerwartet knappe 2:0-Erfolg beim SV Henstedt-Ulzburg vermochte an der eigentlichen Situation der Bremerinnen ja auch nichts zu ändern: Werder ist mit sechs Siegen aus sechs Spielen ausgesprochen gut in die Saison gestartet. Nur aufgrund des etwas schlechteren Torverhältnisses (26:4) belegt das Team den zweiten Platz hinter dem VfL Wolfsburg II (27:1). „Wir werden unser Spiel auch gegen Meppen machen“, betont der Trainer also. Selbstbewusst und dominant soll seine Mannschaft auftreten.

Dabei ist mit dem Gegner an diesem Mittwoch ein echter Härtetest verbunden – zumindest nominell. Denn der SV Meppen belegt hinter Wolfsburg und Werder den dritten Rang. Mit lediglich 13 Punkten aus sechs Partien liegt der Gast allerdings schon ein ganzes Stück hinter dem Spitzenduo zurück. Das bedeutet zugleich: Bereits in dieser Partie könnte das Rau-Team den wohl aussichtsreichsten Mitbewerber um den Aufstiegsplatz in die erste Bundesliga deutlich distanzieren.

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