Schwere Aufgabe am Sonntag Werder-Frauen treffen auf den SC Sand

Am Sonntag tritt Werders 1. Frauen nämlich beim SC Sand an. Der Gegner hat noch keinen großen Namen - aber dafür eine starke Mannschaft, die sehr gut in die Saison gestartet ist.
30.10.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Stefan Freye

Die erste Herausforderung ist logistischer Natur. Am Sonntag (11 Uhr) tritt Werders 1. Frauen nämlich beim SC Sand an. Der Verein zählt nach dem Bundesligaaufstieg 2014 vielleicht zu den großen Namen in deutschen Frauenfußball.

Aber wo liegt Sand eigentlich? „Wir wissen, wo das ist“, sagt Steffen Rau, Werders Trainer, lachend. Er wird sich mit seinen Fußballerrinnen am Sonnabend auf dem Weg nach Offenburg machen. Von dort ist es nicht mehr weit zum Spiel in Willstätt, zu dessen Ortsteilen Sand zählt.

Die nächste Herausforderung ist eine rein sportliche: Als Tabellenfünfte blicken diese Gegnerinnen auf einen ziemlich guten Start zurück. Ihre Bilanz (3-2-1) gleicht jener der Bremerinnen (1-2-3) – nur eben umgekehrt. „Eine ganz schwere Aufgabe“, sagt Steffen Rau über die seit drei Partien ungeschlagenen Gegnerinnen.

Sieben Punkte gewann Sand in diesen Partien. Es könnte natürlich ein Vorteil sein, dass der SC die beiden letzten Saisonerfolge auf fremden Plätzen erzielte. Doch diese Vermutung relativiert sich schnell angesichts seiner Gegner. Denn Sand gewann mit 2:0 bei Turbine Potsdam und siegte zuletzt sogar 1:0 beim VfL Wolfsburg. Wer bei diesen Teams siegreich ist, muss über eine ganze Menge Qualität verfügen. Das sieht auch Steffen Rau so: „Sie haben mit diesen Erfolgen zwei Ausrufezeichen gesetzt.“

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Doch wie sieht es mit der Taktik aus? Auswärts muss der SC Sand das Spiel nicht machen, sondern tritt aus einer sicheren Defensive an. „Dort spielen sie wie wir gegen die starken Mannschaften“, bestätigt der Werder-Coach. Auf eigenem Platz ist von Sand dagegen mehr Initiative gefordert, und das mündete zuletzt in einem eher enttäuschenden 1:1-Heimremis gegen den Bremer Mitaufsteiger 1. FC Köln. Eigentlich möchte Steffen Rau nicht allzu viele Worte verlieren über die Ausrichtung seiner Mannschaft: „Wir sind gut vorbereitet und spielen so, dass wir etwas mitnehmen können.“ Aber natürlich wird Werder auch beim SC Sand zunächst einmal kompakt antreten und auf Konter lauern. „Diese Taktik hat uns ja Recht gegeben“, sagt der Trainer.

In personeller Hinsicht hat sich die Situation zudem deutlich verbessert. Im Vergleich zum 1:1 gegen den 1. FFC Frankfurt stehen nämlich die Bremer U 18-Auswahlspielerinnen wieder zur Verfügung, darunter mit Stefanie-Antonia Sanders die derzeit beste Torschützin der Bremerinnen (zwei Treffer).

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