Fußballerinnen schlagen Meppen 3:0

Werder siegt im Spitzenspiel

Am Ende war es dann doch eine ziemlich klare Sache. Glatt mit 3:0 (0:0) besiegten Werders Fußballerinnen den SV Meppen im Spitzenspiel der 2. Bundesliga Nord.
03.11.2016, 10:46
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Von Stefan Freye
Werder siegt im Spitzenspiel

Cindy König mit dem Ball.

hansepixx.de

Am Ende war es dann doch eine ziemlich klare Sache. Glatt mit 3:0 (0:0) besiegten Werders Fußballerinnen den SV Meppen im Spitzenspiel der 2. Bundesliga Nord.

Die Bremerinnen übernahmen damit nicht nur die Tabellenführung, sondern bauten den Vorsprung auf den SVM auch auf satte acht Punkte aus, distanzierten den Aufstiegskonkurrenten also deutlich.

Nach der Pause war es viel leichter gelaufen. Für die Erlösung hatte Stephanie Goddard gleich zu Beginn der zweiten Hälfte gesorgt, als sie einen Schuss von Marie-Luise Eta mit der Hacke ins Meppener Tor verlängerte. Zwar war Werder auch in der ersten Halbzeit einsatzfreudig und mit einer guten Spielanlage aufgetreten. Doch so effektiv hatte man den Gastgeber nicht erlebt. In einer an Torszenen eher armen zweiten Halbzeit bauten Cindy König und die eingewechselte Giovanna Hoffmann das Ergebnis zu einem verdienten Endstand aus.

Vor der Pause hatte Werder einige Möglichkeiten ausgelassen. Zwar war der Gast zunächst zur ein oder anderen Szene vor dem Bremer Tor gekommen. Doch nach einer Viertelstunde hatten die Gastgeberinnen die Partie in die Hand genommen. Mit einem Volleyschuss aus 14 Metern, den Kathrin Klimas im Meppener Tor mit einer starken Parade abwehrte, hatte Nina Lührßen eine ganze Reihe von Chancen eingeleitet (13.). Fast schon kurios die Szenen vier Minuten später: Zunächst war erneut Lührßen aus zwölf Metern gescheitert, dann schoss Cindy König den Ball aus 16 Metern gegen die Latte und schließlich brachte Nina Lührßen auch den dritten Schuss innerhalb von 20 Sekunden nicht im Tor unter (17.). Das halbe Dutzend an Großchancen machte Marie-Louise Eta perfekt, die nur wenig später eine weitere Doppelchance vergab (22.).

Es war alles bereitet für einen bitteren Verlauf der ersten Halbzeit, und so wäre es beinahe auch gekommen. Eine halbe Stunde war gespielt, da ließ die zuvor wenig beschäftigte Lena Pauls einen Freistoß aus der Hand gleiten. Doch kurz bevor eine Meppenerin abstauben konnte, schmiss sich Werders Keeperin auf den Ball und machte ihren Fehler gut.

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