Zweitliga-Start

Werders Fußball-Frauen empfangen Arminia Bielefeld

Am Sonntag (14 Uhr) trifft Werders Frauen-Mannschaft auf Arminia Bielefeld. Die Trainer beider Teams haben eine gemeinsame Vergangenheit.
28.08.2016, 00:00
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Von Stefan Freye
Werders Fußball-Frauen empfangen Arminia Bielefeld

Werders Frauen-Team trifft auf Arminia Bielefeld.

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Am Sonntag (14 Uhr) trifft Werders Frauen-Mannschaft auf Arminia Bielefeld. Die Trainer beider Teams haben eine gemeinsame Vergangenheit.

Man kennt sich. Mit Markus Wuckel verbindet Steffen Rau, Trainer von Werders 1. Frauenmannschaft, eine gemeinsame Vergangenheit in Magdeburg. Beide waren auf der Sportschule des 1. FC und arbeiteten später für den Verein. Zuletzt haben sie sich allerdings verändert. Während Rau die Bremer Fußballerinnen in der 1. Bundesliga betreut hatte und nun mit den Grün-Weißen in die 2. Bundesliga Nord startet, wechselte Markus Wuckel vor einigen Jahren zu Arminia Bielefeld – und tritt am Sonntag (14 Uhr) auf Platz 12 zum Start in die Punktspielserie an.

„So sieht man sich wieder“, sagt Rau. Ihm nötigt die Leistung seines ehemaligen Vereinskollegen eine ganze Menge Respekt ab. Schließlich gelang der Arminia nicht nur in diesem Sommer der Sprung aus der Regionalliga West in die 2. Bundesliga Nord. Sie war 2015 erst aus der Verbandsliga in die dritthöchste Spielklasse aufgestiegen. „Diese Entwicklung deutet auf eine gute Arbeit hin“, findet der Werder-Coach. Da sich die Bielefelderinnen zuletzt noch mit einigen erfahrenen Kickerinnen verstärken konnten, sind sie nun nicht unbedingt zu den Anwärtern auf einen Platz im Tabellenkeller zu zählen. Das übliche Schicksal eines Aufsteigers, es sollte Werders Auftaktgegner erspart bleiben.

Das ändert jedoch nichts daran, dass die Bremerinnen mit einem Sieg in die Saison starten möchten. Schließlich geht es um große Ziele. Nicht weniger als der Wiederaufstieg soll am Ende der Saison herauskommen. Weil sie bei Werder ruhig und sachlich arbeiten, wäre ein Scheitern vermutlich auch irgendwie zu verkraften. Aber die Entwicklung der Frauenfußballabteilung würde es schon empfindlich beeinträchtigen. Um nach dem Abstieg im Sommer wenigstens eine erstligareife Spielstätte zu behalten, wird die Rau-Elf deshalb auch zukünftig auf Platz 11 antreten. Weil das Spielfeld im kleinen Stadion jedoch noch immer nicht fertig ist, trägt Werder die ersten beiden Heimspiele – also jetzt gegen Bielefeld und dann gegen Turbine Potsdam II (11. September) – auf Platz 12 aus. „Wir kennen ihn, deshalb ist es mir völlig egal, wo wir spielen“, sagt Rau. Hauptsache, sein Team startet mit einem Sieg in die 2. Bundesliga.

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