Dank Königs perfektem Freistoß

Werders Fußballerinnen siegen weiter: 4:1-Erfolg im Derby beim BV Cloppenburg

Werders Fußballerinnen haben ihre Siegesserie in der 2. Bundesliga fortgesetzt und auch das vierte Saisonspiel gewonnen. Beim Rivalen BV Cloppenburg setze sich das Team mit 4:1(1:0) durch.
26.09.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Stefan Freye
Werders Fußballerinnen siegen weiter: 4:1-Erfolg im Derby beim BV Cloppenburg

So ein Tag: Werders Cindy König (rechts) feiert mit ihrer Teamkollegin Lisa-Marie Scholz ihren wunderbar präzise verwandelten Freistoß.

Dennis Gloth (hansepixx)

Werders Fußballerinnen haben ihre Siegesserie in der 2. Bundesliga fortgesetzt und auch das vierte Saisonspiel gewonnen. Beim Rivalen BV Cloppenburg setze sich das Team mit 4:1(1:0) durch.

Auch im vierten Spiel der 2. Bundesliga haben Werders Fußballerinnen nichts anbrennen lassen. „Wir sind glücklich, dass wir bei einem Mitaufstiegsaspiranten klar und deutlich gewinnen konnten”, kommentierte Trainer Steffen Rau den 4:1 (1:0)-Derbysieg beim BV Cloppenburg. Dass seine Mannschaft verdient zu den drei Punkten gekommen war, stand später außer Frage. In der Anfangsphase war es allerdings schon ein bisschen glücklich gelaufen für die Bremerinnen. Die ersten Minuten hatten nämlich dem Gastgeber gehört. Der BVC war druckvoll ins Spiel gestartet und hatte durch den Kopfball von Maria Stobba an den Pfosten ein erstes Ausrufezeichen gesetzt (6.).

Nur wenig später unterstrich Agnieszka Winczo mit einem Distanzschuss, der Werder Keeper Lena Pauels zu einer Parade zwang (11.), was sich die Cloppenburgerinnen vorgenommen hatten. Sie wollten sich beim Gast aus Bremen mit einer couragierten Vorstellung frühzeitig etwas Respekt verschaffen. Aber das gelang nicht. Denn gleich nach der zweiten guten Möglichkeit für den BVC zog Marie-Louise Eta auf der Gegenseite aus rund 22 Metern ab und traf, weil Keeperin Nienke Olthof gerade noch eine Hand an den Ball bekam, die Latte des Cloppenburger Tores (12.). So gesehen gab Werder schon mal eine gute Antwort auf den starken Beginn des Gegners.

Cindy Königs Freistoß bringt die Führung

Geradezu perfekt war, was Cindy König nach rund einer Viertelstunde gelang: Werders Stürmerin nahm bei einem Freistoß aus 25 Metern derart genau Maß, dass der Ball über die Unterkante der Latte den Weg ins Tor fand. Ein Treffer, der die Gastgeberinnen ein wenig zu entmutigen schien. Denn nach der Führung spielten vor allem die Bremerinnen. Cindy König (21.) und Nina Lührßen (42.) hatten gute Chancen. Einen weiteren Gegentreffer hätten Cloppenburg wohl lieber kassiert als den Platzverweis kurz vor der Pause: Nachdem sie nach einer halben Stunde bereits verwarnt worden war, sah Kea Eckermann die Ampelkarte. Ausgerechnet die Ex-Bremerin hatte sich zu zwei Foulspielen hinreißen lassen.

Dass Werder in Überzahl und mit der Führung noch bessere Chancen auf einen Auswärtssieg besaß, war nicht schwer zu erraten. Wie konsequent der Gast seine Vorteile ausnutzte, kam dagegen etwas überraschend. Innerhalb von nicht einmal zehn Minuten schraubte das Team von Steffen Rau das Ergebnis in die Höhe. Ein Abstauber von Reena Wichmann nach einer Ecke sowie die Eigentore der Cloppenburgerinnen unterstrichen, dass dieses Derby nun fest in der Hand der Gäste war. „Wir haben die Partie mit zunehmender Spielzeit immer besser in den Griff bekommen”, sagte Rau.

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