Werders Frauen mit Remis gegen Cloppenburg Zwei sind eins zu wenig

Werders Frauen stehen auch nach dem zehnten Spieltag der 2. Bundesliga an der Tabellenspitze - zu einem Sieg hat es dieses Mal allerdings nicht gereicht. Beim BV Cloppenburg gab es ein 2:2 (1:1).
04.11.2019, 10:14
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Zwei sind eins zu wenig
Von Frank Büter

Werders Fußballerinnen bleiben auch nach zehn Spieltagen ungeschlagen, das ist die gute Nachricht. Echte Freude darüber konnte und wollte aber nicht aufkommen beim ambitionierten Zweitliga-Spitzenreiter, schließlich hatte es am Sonntag im Nachbarschaftsduell beim BV Cloppenburg trotz zweimaliger Führung nur zu einem 2:2 (1:1)-Unentschieden gereicht. „Es ist ein enttäuschendes Ergebnis“, sagte Werder-Coach Alexander Kluge. „Wir waren heute nicht in der Lage, gegen die Taktik von Cloppenburg Lösungen zu finden und haben die allerletzte Konsequenz vorne vermissen lassen.“

Die Partie begann aus Bremer Sicht vielversprechend. Werders Top-Torjägerin Selina Cerci stellte ihre Scorerqualitäten bereits in der dritten Minute unter Beweis, als sie den Ball nach einem Fehler von BVC-Keeperin Vanessa Fischer zur frühen 1:0-Führung ins Tor schob. In der Folge war der Gast zwar tonangebend, gute Gelegenheiten blieben indes Mangelware. Und kurz vor der Pause gab es dann die erste kalte Dusche, als Wensing beim Rettungsversuch an der Grundlinie der Ball unglücklich an die Hand geschossen wurde und Jannelle Kalyn Flaws den Elfmeter unhaltbar für Anneke Borbe zum 1:1 verwandelte (42.). Auch in Hälfte zwei tat Werder mehr fürs Spiel, doch es reichte nur zu einem weiteren Treffer durch Cerci (63.). Und weil Natsuki Kishi­kawa mit einer Direktabnahme aus fast 30 Metern noch ins rechte obere Eck traf (74.), kam der Erstligaabsteiger nur zu einem Remis. „Für unseren betriebenen Aufwand ist dieser Punkt viel zu wenig“, sagte Kluge.

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