2. Frauen-Bundesliga Goddards Dreierpack führt Werder zum Sieg

Eine Hürde war dieser Gegner nicht. Glatt mit 4:1 (1:0) gewannen Werders Fußballerinnen das Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga beim FFV Leipzig. Die Partie gestaltete sich allerdings schon ein bisschen anders als erwartet.
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Von Stefan Freye

Eine Hürde war dieser Gegner nicht. Glatt mit 4:1 (1:0) gewannen Werders Fußballerinnen das Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga beim FFV Leipzig. Die Partie gestaltete sich allerdings schon ein bisschen anders als erwartet. „Es war eher zerfahren“, meinte Chadia Freyhat – sie hatte sich mehr Ruhe in den Aktionen ihrer Mannschaft erhofft. Letztlich passte Werder sich dem Stil der Gegnerinnen aber zu oft an. Die spielerischen Elemente der letzten Wochen fehlten also im Spiel des Gastes. An individueller Klasse hatte er dem FFV Leipzig allerdings noch immer eine Menge voraus.

Stichwort: Stephanie Goddard. Die Spielführerin ist seit Wochen in Topform, und sie sollte auch in Sachsen eine entscheidende Rolle spielen. Nach knapp einer halben Stunde – bis zu diesem Zeitpunkt hatte Werder mehr vom Spiel, aber keine nennenswerten Torchancen besessen – trat die Stürmerin an und traf zur Bremer Führung. Die Entscheidung in diesem Duell fiel auf ganz ähnliche Weise. Der Treffer zum 1:0 hatte nämlich nicht viel am Geschehen auf dem Platz der Egidius-Braun-Sportschule geändert: Der Gastgeber brachte angesichts seiner limitierten Mittel nichts zustande und Werder mühte sich ohne großen Erfolg um zwingende Aktionen. Also half der Doppelschlag durch Goddard und Cindy König sehr weiter. Zunächst stand Goddard wieder frei vor FFV-Keeperin Lisa-Maria Weinert und vollendete zum 2:0, dann legte König nur drei Minuten später nach.

Nach der Partie wunderte sich Chadia Freyhat allerdings, warum der Auftritt ihrer Mannschaft von einer „Negativstimmung“ geprägt wurde. „So etwas möchte ich ungern noch einmal erleben“, so die Trainerin. Immerhin stand auch für Freyhat außer Frage, dass Werders Frauen gestern „verdient und souverän“ gewonnen hatten. Der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3 vermochte an dieser Einschätzung nichts zu ändern. Dass Lisa Reichenbach eine Viertelstunde vor dem Ende der Ehrentreffer für den FFV Leipzig gelang, war allenfalls ein bisschen ärgerlich. Aber Werder verfügt derzeit ja immer noch über Stephanie Goddard und ihren Torhunger.

In der Nachspielzeit legte sie ein weiteres Mal nach und baute mit zehn Treffern aus sechs Spielen ihre Führung in der Torschützenliste aus. Und ihr Team? Setzte sich in der Tabelle ebenfalls ab. Mit der Maximalausbeute von 18 Punkten führt Werder die 2. Bundesliga Nord nun drei Zähler vor dem FSV Güterloh an – einen bisweilen etwas merkwürdigen Auftritt in Leipzig kann Werder also sicher verschmerzen.

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