Pizarro verlässt Werder - Contra Jetzt droht Werder Abstiegskampf

Bremen. Werders Topstürmer Claudio Pizarro wird keinen weiteren Vertrag der Grün-Weißen unterschreiben. Das wird sich negativ auf die Entwicklung des Vereins auswirken, meint Marc Hagedorn.
16.05.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Jetzt droht Werder Abstiegskampf
Von Marc Hagedorn

Bremen. Nun verlässt also auch Claudio Pizarro Werder Bremen. Wie vor ihm binnen Jahresfrist schon Torsten Frings. Und Per Mertesacker. Und bald Tim Wiese und Marko Marin. Wo soll das hinführen? Direkt zurück ins internationale Geschäft eher nicht.

Pizarro hat eine allenfalls mittelmäßige Rückrunde gespielt? Stimmt. Pizarro ist verdammt teuer? Stimmt auch. Pizarro wird nicht jünger? Stimmt erst recht. Und trotzdem ist er der beste Werder-Stürmer der vergangenen Jahre gewesen, er wäre es die nächsten zwei Jahre auch noch geblieben. Aber jetzt? Jetzt kann Werder Millionen in die Hand nehmen und einen adäquaten Nachfolger suchen. Ich bin gespannt.

Es ist schön und gut und sehr sympathisch, dass Werder seine überteuerte und im Verhältnis dazu erfolglose Mannschaft umbaut. Dass Pizarro jetzt geht, kann man Werder nicht zum Vorwurf machen. Der Verein hat Kopfstände veranstaltet, um seinen Top-Star zu halten. An der Tatsache, dass Pizarro weg ist, ändert das nichts.

Wenn vom Neuaufbau gesprochen wird, träumt der Fan gern vom Beispiel Borussia Dortmund. Aber ist der BVB die Regel? Verläuft ein Umbruch nicht eher so, wie er seit einem Jahr in Hamburg zu beobachten ist? Torwart weg, Abwehrchef weg, bester Vorlagengeber weg und Ruud van Nistelrooy auch noch. Der HSV wäre diese Saison fast abgestiegen.

Die gegenteilige Meinung vertritt Thorsten Waterkamp. Er sieht in Pizarros Weggang eine "Chance für die Zukunft"

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