Werder Bremen Klare Ansage an Sandro Wagner

Bremen. Für Sandro Wagner läuft das Kapitel Werder Bremen sehr unglücklich. Der Stürmer kommt einfach nicht in Tritt. Weshalb jetzt auch die Verantwortlichen zunehmend kritisch werden. Die klare Ansage an den jungen Angreifer lautet: Gas geben oder den Verein wechseln.
19.01.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Klare Ansage an Sandro Wagner
Von Marc Hagedorn

Bremen. Erst kam der Pfiff, dann gab's den Anpfiff. Werders Profis spielten zum Abschluss des Trainings 10 gegen 10, als Thomas Schaaf mitten in einem Angriff das Spiel unterbrach. Der Werder-Trainer machte sich schnurstracks auf den Weg in Richtung Sandro Wagner, der in dieser Szene einen taktischen Fehler gemacht hatte. Lautstark wies Schaaf den Stürmer auf dessen Versäumnis hin, und zwar dermaßen lautstark, dass sämtliche Gespräche unter den Zuschauern am Spielfeldrand augenblicklich verstummten.

Es passt zur Situation von Sandro Wagner, dass der Zorn des Trainers ausgerechnet ihn traf. Für Sandro Wagner, null Saisontore, läuft es einfach nicht. Zur Weihnachtszeit, als Hugo Almeida nach Istanbul verkauft wurde, war Wagner in der Stürmerhierarchie hinter Claudio Pizarro und Marko Arnautovic von Rang vier auf drei gerückt. Wenige Tage nach Weihnachten war dann Denni Avdic da, der Neue aus Schweden, Torschützenkönig dort und Nationalspieler. Außerdem drängt Werders Eigengewächs und Junioren-Nationalspieler Lennart Thy nach.

Wenig hilfreich für Wagner war überdies die Gelb-Rote Karte im letzten Hinrundenspiel gegen Kaiserslautern, weswegen er am vergangenen Sonnabend gegen Hoffenheim gesperrt war. "Wenn ich weiß, dass ich nicht im Fokus stehe für das erste Spiel, dann muss ich doppelt trainieren", sagte Assistenztrainer Wolfgang Rolff am Dienstag nach dem Training und dem Anpfiff, "der gar kein Anpfiff war, sondern eine taktische Ansage".

Aber ganz egal, Werders Sportliche Leitung äußert eine klare Erwartung an die Adresse Wagners. Aus Wolfgang Rolff spricht der Ex-Profi Wolfgang Rolff, der bekannt dafür war, zu rackern, zu ackern, zu kämpfen. Rolff sagte am Dienstag: "In Sandros Situation kann man nur Gas geben oder den Verein wechseln. Wenn ich nicht rankomme, dann muss ich mir Gedanken machen. Bis zum Transferende ist nicht mehr lange Zeit."

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