Werder Bremen Mit Bargfrede, aber ohne Fritz gegen Twente

Bremen. Die gute Nachricht zuerst: Erstmals seit dem 28. November steht Philipp Bargfrede wieder im Kader von Werder Bremen. Clemens Fritz wird beim Rückspiel gegen Twente Enschede am Donnerstag aber definitiv fehlen.
24.02.2010, 18:04
Lesedauer: 2 Min
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Von Ben Binkle

Bremen. Die gute Nachricht zuerst: Erstmals seit dem 28. November steht Philipp Bargfrede wieder im Kader von Werder Bremen. Clemens Fritz wird beim Rückspiel gegen Twente Enschede am Donnerstag (21.05 Uhr bei uns im Liveticker) aber definitiv fehlen, sein Name steht nicht im Aufgebot der Grün-Weißen.

Für Werder gilt es gegen den Tabellenzweiten der niederländischen Ehrendivision, den 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel vor einer Woche wett zu machen. Dabei könnte auch Philipp Bargfrede eine Rolle spielen. Der Mittelfeldakteur, der mit Knieproblemen lange gefehlt hatte, steht erstmals seit dem 28. November 2009 wieder im Kader der Grün-Weißen.

"Er hat die ganze Zeit mit uns trainiert, war komplett eingebunden. Was ihm jetzt noch fehlt ist im Prinzip ein Spielrhythmus", sagt Trainer Thomas Schaaf. "Ob er den jetzt von Beginn an oder über Teileinsätze bekommt, das müssen wir abwarten", ließ Schaaf Bargfredes konkrete Rolle gegen Twente Enschede offen.

Fehlen wird definitiv Clemens Fritz. Der Verteidiger, der zuletzt über Oberschenkelschmerzen klagte, am Mittwoch aber am Training teilnahm, steht nicht im Kader für das Zwischenrunden-Rückspiel. Schaaf muss nun seine Abwehrkette umbauen. Wahrscheinlich wird Aymen Abdennour auf links ins Team rücken und Petri Pasanen dafür auf die vakante Position des Rechtsverteidigers rotieren. Sebastian Prödl, gelernter Innenverteidiger mit Erfahrung rechts draußen, wäre eine weitere Alternative.

Jensen fehlt, Ayik im Kader

Daniel Jensen, der ebenfalls nach seiner Verletzung wieder voll trainierte und unter der Woche signalisierte, fit zu sein, steht nicht im Bremer Aufgebot. Dafür ist Onur Ayik, der beim 2:2 gegen Bayer Leverkusen jüngst sein Bundesliga-Debüt feierte, wieder mit dabei.

Unfreiwillig verzichten muss Trainer Schaaf auf Aaron Hunt. Der Offensivspieler, der heute seinen Vertrag auslaufenden bis 2014 verlängerte, ist nach seiner dritten Gelben Karte aus dem Hinspiel gesperrt. Schaaf äußerte sich auf der Pressekonferenz noch einmal sehr erfreut über die Verlängerung seines Schützlings: "Er ist ein Spieler der jetzt in dieser Saison endlich mal seine Qualität aufzeigen konnte. Aaron durfte schon als 18-Jähriger hier ran, er ist kein Frischling mehr. Es ist schön, dass er die Herausforderung bei uns angenommen hat, ich kann ihm zur Vertragsverlängerung nur gratulieren. Und ich freue mich auch für uns, dass wir weiter mit ihm zusammenarbeiten können."

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