Polizei warnt vor Fanszene

Post für Eltern von jungen Werder-Ultras

Die Eltern von acht jungen Werder-Fans haben im Dezember 2016 von der Bundespolizei Hannover zwei sogenannte Gefährderanschreiben erhalten, schreibt das "Transparent-Magazin".
04.07.2017, 16:25
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Post für Eltern von jungen Werder-Ultras

Die Ostkurve ist die Heimat der Werder-Ultras.

nordphoto

"Beim Fußball werden größere Mengen Drogen und Alkohol konsumiert, die gruppendynamische Prozesse fördern", heißt es in einem Schreiben der Bundespolizei Hannover, das an die Eltern von acht minderjährigen Werder-Fans ging und dem "Transparent-Magazin" vorliegt. Ferner seien die Jugendlichen "Verursacher einer Gefahr" und "Verhaltensstörer". Mit drastischen Worten möchten die Beamten die Eltern darüber informieren, dass sich ihre Kinder in der Ultraszene bewegen. Anlass für das Schreiben ist ein Vorfall aus dem November 2016. Die Jugendlichen waren Teil einer Gruppe von 239 Personen, die auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Hamburg von der Polizei gestoppt, kontrolliert und anschließend wieder zurückgeschickt wurde.

Beim Bremer Fanprojekt reagiert man irritiert auf die Reaktion der Hannoveraner Beamten. So seien lediglich zwei der acht Minderjährigen der Bremer Ultraszene zuzurechnen. Zudem sei ihre Gruppierung bekannt dafür, friedlich und nicht gewaltsuchend zu sein. Das wisse auch die Bremer Bundes- und Landespolizei. "Die Bremer Polizei konnte es kaum glauben", wird Daniel Behm, Mitarbeiter beim Bremer Fanprojekt, im "Transparent-Magazin" zitiert.

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