Zurückgeblättert: 31. März 1969 „0:6 gegen Bayern verloren... und dann fuhren sie nach Trostberg“

Seit 1963 spielt Werder in der Bundesliga, mehr als fünf Jahrzehnte, in denen sich im Fußball, bei Werder und in der Berichterstattung viel verändert hat. Der WESER-KURIER zeigt die Zeitungsseiten von damals.
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Von wk

. . . und dann fuhren sie nach Trostberg, einer kleinen Industriestadt in der Nähe des Chiemsees, und der Vorsitzende des Fußballklubs FA von 1863 versprach Trost: „Morgen machen wir eine Besichtigungsfahrt, und dann ist das vergessen!" Heute spielen Werders geschlagene Mannen in Trostberg, und heute um 19.30 Uhr findet Werders alljährliche Generalversammlung im Kongreßsaal der Stadthalle statt. Nichts ist dann vergessen. Der Werder-Vorstand hat den Mitgliedern wenig zu bieten: rote Zahlen In der Jahresbilanz, Abstiegsgefahr und das schlechteste aller Resultate in dieser Saison, die 0:<-Niederlage in München gegen die layern. Ein Spiel, das nicht nur zwei, sondern in der Endabrechnung vielleicht sogar drei Punkte gekostet haben kann. Denn Werders Torverhältnis, bisher das zweitbeste unter den abstiegsgefährdeten Mannschaften und deshalb fast soviel wert wie ein Punkt, ist im Jubelgeschrei der Münchner Fußballfans in die Binsen gegangen. Sechs Tore — nach der O:7-Niederlage gegen Frankfurt in der ersten Bundesligasaison die zweithöchste Schlappe — gegen eine Abwehr, die einmal als die stärkste der Bundesliga galt, wie war das möglich?

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