Absage von Maina Werder kommt bei der Stürmersuche nicht voran

Wieder kassiert Werder eine Absage auf der Suche nach neuen Stürmern, Linton Maina will nicht an die Weser. Dabei läuft die Uhr, neue Spieler können nur noch bis Ende des Monats verpflichtet werden.
22.08.2021, 15:29
Lesedauer: 1 Min
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Von csa

Werder Bremen ist auf der Suche nach neuen Stürmern vor die nächste Wand gelaufen. Linton Maina von Hannover 96 hat sich gegen einen Wechsel an die Weser entschieden. Das berichtet "Sportbuzzer.de“.

An den Vereinen hat es demnach nicht gelegen. Hannover und Werder wären sich über einen Transfer des 22 Jahre alten Flügelstürmers wohl einig geworden, Maina selbst hat sich gegenüber 96-Trainer Jan Zimmermann und Sportchef Marcus Mann deutlich positioniert. "Ein Wechsel innerhalb der 2. Liga ist für ihn kein Thema, er wird in Hannover bleiben", erklärte Mann. Am Samstag hatten sich die 96-Verantwortlichen mit dem Spieler zusammengesetzt, um die Situation zu besprechen, die Wechselabsichten abzuklären.

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96 wäre bereit gewesen, Maina abzugeben. Dessen Vertrag läuft nur noch bis Ende der Saison, danach könnte er ablösefrei gehen. In diesem Sommer könnten die Niedersachsen noch eine Ablösesumme generieren – Werder hätte zwischen einer und zwei Millionen Euro zahlen müssen, um Maina zu bekommen. Doch wenn der Spieler nicht will, ist alles andere fast egal. Möglich, dass 96 das Geschäft nun mit einem Erstligisten macht. Maina, gebürtiger Berliner, hofft noch auf Interesse von Hertha BSC.

Werder steht trotz der Bemühungen nun wieder ohne Ergebnis da – wie zuvor auch in den Fällen Marvin Ducksch (ebenfalls Hannover 96) und Philipp Hofmann (Karlsruher SC). Bei ihnen war der Grund, weshalb es mit einem Transfer nicht klappte, allerdings jeweils der abgebende Verein, der sich sperrte. Die Bremer Suche geht also weiter – als einziges heißes Eisen für eine Offensivverstärkung gilt derzeit noch Torjäger Georgios Giakoumakis vom VVV Venlo. Bei ihm ist Werder im Vergleich zu Mitbewerber Celtic Glasgow und anderen interessierten Vereinen aber finanziell im Nachteil. Werder-Sportchef Frank Baumann: "Wir können die anderen Vereine nicht mit Geld übertrumpfen, sondern müssen mit anderen Dingen punkten."

Bei Maina hat es nicht gereicht, Werder ist ihm nicht attraktiv genug. Und der Druck auf das Bremer  Management mit Baumann und Clemens Fritz wächst. Bis zum 31. August können sie noch Spieler verpflichten. 

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