Personalplanung bei Werder Bremen Allofs fordert schnelle Entscheidung von Pizarro

Bremen. Hat Claudio Pizarro gegen Schalke 04 seine letzten beiden Werder-Tore geschossen? Der Stürmer schweigt weiter über seine sportliche Zukunft, doch fordert Werder-Boss Klaus Allofs eine schnell Entscheidung.
06.05.2012, 11:04
Lesedauer: 1 Min
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Bremen. Es reichte nur zu einem müden Lächeln. Pflichtschuldig nahm Claudio Pizarro die Auszeichnung als bester Bremer Spieler entgegen, aber das konnte den "Man of the match" nach dem 2:3 (1:1) gegen Schalke 04 auch nicht mehr aufheitern. Mit der erneuten Niederlage beendete Werder die schlechteste Bundesliga-Rückrunde der Vereinsgeschichte, in der die Europapokal-Teilnahme verspielt wurde.

Zwei Tore hatte Pizarro gegen Schalke erzielt und als einer der wenigen Bremer seine Aufgaben erledigt. Dass es wieder nicht gereicht hat, dürfte seine Entscheidung über die Zukunft beeinflussen. Auch am Sonnabend ließ Pizarro offen, ob er das Werder-Angebot annehmen wird. Auf die Frage, ob Werder in der kommenden Saison ohne Europa League und ohne Claudio Pizarro auskommen müsse, antwortete der Peruaner: "Ohne Europa League, ja, das steht fest. Ohne Pizarro, das steht noch nicht fest."

"Ich glaube ihm, dass noch nichts entschieden ist", sagte Klubchef Klaus Allofs, zeigte aber auch eine gewisse Ungeduld: "Er muss sich jetzt entscheiden. Wir sind nicht in der Europa League vertreten, da muss es jetzt in absehbarer Zeit eine Entscheidung geben. Das soll auch keine drei bis vier Wochen mehr dauern."

Allofs braucht Klarheit, schließlich müsste er sich nach einem neuen Stürmer umsehen und könnte das Gehalt des Spitzenverdieners anderweitig einplanen. Einen wirklichen Ersatz für den peruanischen Ausnahme-Stürmer wird Werderaber kaum finden. (dpa/bb)

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