Werder nach dem Wagner-Transfer Allofs ist offen für weitere Angebote

Bremen. Sandro Wagner ist weg, holt Werder Bremen nun Ersatz für den Stürmer? Die Tendenz geht zu einem Nein. Im Gegenteil: Sportdirektor Klaus Allofs kann sich nun sogar vorstellen, den recht großen Bremer Kader weiter auszumisten.
19.01.2012, 15:03
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Bremen. Sandro Wagner ist weg, holt Werder Bremen nun Ersatz für den Stürmer? Die Tendenz geht zu einem Nein. Im Gegenteil: Sportdirektor Klaus Allofs kann sich nun sogar vorstellen, den recht großen Bremer Kader weiter auszumisten.

"Wir sind in keiner Notsituation", sagt Trainer Thomas Schaaf über den zahlenmäßig großen Kader der Grün-Weißen: "Wir haben gerade im Angriff mit Pizarro, Rosenberg, Arnautovic, Thy und auch Füllkrug Spieler, die uns zur Verfügung stehen.

Auch Sportdirektor Klaus Allofs sieht nach dem Weggang des Null-Tore-Angreiferskeinen zwingenden Handlungsbedarf. "Wir sind breit genug aufgestellt", sagt Allofs. Sollte sich auf dem Transfermarkt bis zum 31. Januar aber eine "günstige Gelegenheit" ergeben, sei ein Zugang nicht kategorisch ausgeschlossen. "Wir prüfen immer, ob sich etwas Interessantes für uns ergibt", sagt Allofs.

Wichtiger als neue Spieler sind für Trainer Schaaf ohnehin die aktuellen. "Es geht vor allem darum, die derzeit verletzten Profis wieder dazuzubekommen", sagt Schaaf mit Blick auf Naldo, Andreas Wolf, Marko Marin oder auch Sebastian Boenisch: "Dann haben wir einen Kader zusammen, mit dem wir unsere Ziele erreichen können."

Wiese und Pizarro stehen nicht zum Verkauf

Wesentlich offener gibt sich Allofs in Sachen Abgängen. Da könnte Wagner im Januar nicht der einzige bleiben. "Es könnte sein, dass wir noch den ein oder anderen Spieler abgeben werden", sagte der Werder-Boss. Der große Kader gebe dies durchaus auf allen Positionen her, auch Anfragen für einige Spieler gebe es durchaus, so Allofs, der "interessante Angebote" prüfen will.

Dass es sich bei weiteren Verkäufen um Leistungsträger wie Keeper Tim Wiese oder Torjäger Claudio Pizarro handelt könnte, schließt Allofs jedoch aus. Es würde - wie im Falle Wagner bereits erfolgreich praktiziert - wohl erneut unzufriedene und formschwache Reservisten treffen. (bb)

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