Diskussionen bei Werder Bremen Allofs möchte "vernünftige Finanzpolitik"

Donaueschingen. Klaus Allofs hat noch mal eine umfassende Erklärung zur Finanzpolitik von Werder Bremen abgegeben. "Wir müssen nicht auf Biegen und Brechen verkaufen", so der Werder-Chef zu möglichen Spielerverkäufen.
19.07.2011, 11:41
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Donaueschingen. Werder-Chef Klaus Allofs ist am Montagmorgen ins Werder-Trainingslager nach Donaueschingen nachgereist - und hat noch einmal eine umfassende Erklärung zur Lage abgegeben. Sein Klub ist in der letzten Woche bundesweit in die Schlagzeilen geraten, weil das Geld für weitere von ihm und Trainer Thomas Schaaf geforderte Neuzugänge fehlt.

Der Aufsichtsrat hatte in Person von dessen Chef Willi Lemke darauf hingewiesen, dass das Budget dies derzeit nicht hergeben würde. Allofs wehrt sich erneut gegen die Darstellung, es handele sich um einen Konflikt zwischen Personen. Man werde in den nächsten Tagen diskutieren und "hoffentlich eine Lösung finden". Man wolle "eine vernünftige Finanzpolitik machen".

Letztlich würde es drei Lösungsansätze geben. Erstens: Werder verkauft noch einen Spieler. Aktuell lägen aber keine konkreten Angebote vor. Allofs: "Wir müssen nicht auf Biegen und Brechen verkaufen."

Aus Wolfsburg ist zu hören, dass Trainermanager Felix Magath an Diego Benaglio als Stammkeeper festhalten möchte, was einen Wechsel von Tim Wiese zum VfL eher unwahrscheinlich macht. Aber nach Diegos Degradierung sucht Magath noch jemanden für das offensive Mittelfeld - wobei zum x-ten Mal Marko Marin ins Spiel kommt, auf den man allerdings auch in Italien scharf sein soll.

Zweite Möglichkeit: Werders Aufsichtsrat segnet doch noch ein erhöhtes Risiko ab, weil ja so viele Verteidiger erst mal ausfallen. Allofs bestätigte erneut, dass sowohl Sokratis Papastathopoulos als auch Aleksandar Ignjovski nach Bremen kommen wollen.

Ignjovski wird angeblich auch von Borussia Dortmund umworben "Damit müssen wir leben, dass andere Klubs sich Gedanken machen", sagte Allofs. Dritte Variante: Es gibt keinen weiteren Zuschlag. "Dann müssen wir das akzeptieren", sagt Allofs. Werder sei dann trotzdem wettbewerbsfähig. Er habe eine gute Grundstimmung im Team ausgemacht. Besser als im vergangenen Jahr würden die Spieler nicht zu viel nach rechts oder links schauen, sondern "mit Tunnelblick" auf ihre Aufgaben. (wk)

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