Winter-Transfermarkt schließt heute Allofs setzt weiter auf Marin

Bremen. Gewissheit gibt es wohl erst heute Nacht um 0 Uhr. So lange dürfen Spieler aus der Bundesliga in dieser Transferperiode noch ins Ausland wechseln. Bei Werder gibt es dafür gleich mehrere Kandidaten: Marko Marin, Wesley und Mikael Silvestre.
31.01.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Allofs setzt weiter auf Marin
Von Marc Hagedorn

Bremen. Wirkliche Gewissheit gibt es wohl erst heute Nacht um 0 Uhr. So lange dürfen Spieler aus der Bundesliga in dieser Transferperiode noch ins Ausland wechseln. Bei Werder gibt es dafür gleich mehrere Kandidaten: Marko Marin und Wesley aus dem nach der Junuzovic-Verpflichtung zahlenmäßig nun recht üppigen Werder-Mittelfeld.

Marin, so heißt es seit Tagen aus England, sei für die Premier League ein Thema. Wesley, so die Nachrichtenlage in Südamerika, sei nach wie vor ein Kandidat für ein Ausleihgeschäft nach Brasilien. Gerüchte gibt es also viele dieser Tage, konkrete Anhaltspunkte für einen Wechsel dagegen fehlten auch gestern.

Werder-Boss Klaus Allofs jedenfalls sagte: "Es liegen uns keine konkreten Angebote vor." Vom FC Liverpool, laut "Daily Star" sehr an Marko Marin interessiert, wird mit einem Angebot wohl auch nicht mehr zu rechnen sein. Liverpools Manager Kenny Dalglish erklärte gestern, in dieser Transferperiode keine Ein- und keine Verkäufe tätigen zu wollen.

Auch Marin selbst hegt nach eigener Aussage keine Wechselabsichten in diesem Winter. Und so, wie Allofs gestern über Marin redete, klang das auch nicht nach Abschied, sondern eher nach einer bald wieder rosigen und glücklichen Zukunft zwischen Verein und Mittelfeldmann. Allofs sagte: "Marko ist ein ganz wichtiger Spieler. Sein Weg wird wieder Richtung Nationalmannschaft gehen. Von seinen Fähigkeiten her schätzen wir ihn sehr hoch ein. Er ist ein Spieler, der den Unterschied machen kann."

Was wird aus Wesley?

Letzteres darf man von Wesley immer weniger behaupten. Werder hat inzwischen so ziemlich alles versucht mit dem Brasilianer. Cheftrainer Thomas Schaaf hat ihn gelobt, Schaaf hat ihn abgestraft. Schaaf hat dem unglücklichen Brasilianer Chancen gegeben und Brücken gebaut, so erst am Sonnabend wieder, als er Wesley kurz vor Schluss in der Partie gegen Leverkusen einwechselte. Den Unterschied machte Wesley bei seinem Einsatz nicht aus. Sollten bis heute noch seriöse Angebote für Wesley eintreffen, wäre Werder deshalb gesprächsbereit. Denn eines konnte Allofs gestern nicht ausschließen: dass womöglich doch noch etwas passiert im Bremer Winterschlussverkauf.

Interesse an Silvestre

Unterdessen ist französischen Medienberichten zufolge der Erstligist AJ Auxerre daran interessiert, Werder-Verteidiger Mikaël Silvestre zu verpflichten. Angeblich soll Auxerre dem 34-jährigen Verteidiger einen Vertrag über anderthalb Jahre angeboten haben. Der Vertrag des Franzosen in Bremen läuft zum Saisonende aus.

Bis heute, 18 Uhr, müssen die Transferunterlagen von Spielern, die in die Bundesliga oder innerhalb der Bundesliga wechseln, bei der Deutschen Fußball-Liga vorliegen. Wechsel aus der Bundesliga ins Ausland sind noch bis 24 Uhr möglich.

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