Transfergerüchte bei Werder Arnautovic hat "mit keinem Klub gesprochen"

Bremen. Marko Arnautovic wird derzeit mit vielen internationalen Vereinen in Verbindung gebracht - der Werder-Profi selbst gibt sich aber defensiv. Bremens Linksverteidiger-Suche geht derweil weiter.
16.08.2013, 09:30
Lesedauer: 2 Min
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Bremen. Bei der österreichischen Nationalmannschaft durfte Marko Arnautovic am Mittwoch im Testspiel gegen Griechenland (0:2) mal wieder 65 Minuten Spielpraxis sammeln, in Bremen wird er morgen gegen Augsburg vermutlich wieder auf der Bank sitzen.

Auch deshalb hat es zuletzt immer wieder Gerüchte gegeben, Arnautovic werde den Bundesligisten noch in dieser Transferperiode verlassen. Angeblich sollen mehrere spanische Erstligisten am 24-Jährigen interessiert sein, ein Angebot des englischen Erstligisten West Ham United soll er ausgeschlagen haben. Arnautovic schweigt dazu gegenüber Bremer Journalisten.

Anders in Österreich. „Ich bin bei Werder Bremen und habe mit keinem anderen Klub gesprochen“, sagte der Stürmer dem Internetportal „sport10.at“. „Man hört natürlich viele Dinge, aber ich beschäftige mich nicht damit, sondern nur mit Werder Bremen.“ Über seine Situation in Bremen sagte Arnautovic: „Sie ist so wie sie ist. Ich muss mich damit abfinden und im Training alles geben, damit der Trainer nicht mehr an mir vorbeischauen kann.“

Linksverteidiger-Suche geht weiter

Der SV Werder ist auf der Suche nach einem weiteren Linksverteidiger auch an am Wolfsburger Marcel Schäfer interessiert gewesen. Das bestätigte Bremens Sportchef Thomas Eichin gam Donnerstag-Mittag bei einer Pressekonferenz. Er habe offiziell bei den Niedersachsen angefragt, von Wolfsburgs Sportchef Klaus Allofs jedoch „klar und deutlich“ eine Absage erhalten. „Zehn Sekunden später war das Thema für mich vorbei“, sagte Eichin.

Ein weiterer Kandidat für die linke Abwehrseite ist John Arne Riise. Sportchef Thomas Eichin hatte nach dem Bundesligaspiel in Braunschweig das Bremer Interesse an Riise bestätigt. Der Norweger hat beim englischen Erstligisten FC Fulham noch einen Vertrag bis zum Sommer 2014, darf den Verein nach eigenen Aussagen aber schon jetzt ablösefrei verlassen – und die Anzeichen mehren sich, dass der 32-Jährige das auch tatsächlich tun wird. Bei Fulhams Trainer Martin Jol ist Riise nämlich offenbar nur noch zweite Wahl. Jol setzt stattdessen auf den Engländer Kieran Richardson. „Kieran ist der Typ Abwehrspieler, den ich mag“, sagte Jol der englischen Tageszeitung „Fulham & Hammersmith Chronicle“.

Jol fügte hinzu, dass er sich über einen Verbleib Riises freuen würde, „denn dann hätte ich einen weiteren fantastischen Außenverteidiger. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er zufrieden ist, wenn er in diesem Verein nur noch zweite Wahl ist.“ Der FC Fulham startet am Sonnabend mit einem Spiel beim AFC Sunderland in die neue Saison. (hop)

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