Auch keine Teilöffnung des Stadions

Keine Zuschauer beim Werder-Krimi gegen Gladbach

Während sich andere Vereine am letzten Spieltag auf anfeuernde Fans in den Stadien freuen können, kommt es in Bremen wieder zu einem Geisterspiel, wenn Werder auf Gladbach trifft.
17.05.2021, 21:58
Lesedauer: 1 Min
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Von Björn Knips
Keine Zuschauer beim Werder-Krimi gegen Gladbach

Der Werder-Krimi gegen Gladbach wird sich vor leeren Zuschauerrängen abspielen - auch eine Teilöffnung des Stadions wird es nicht geben.

Carmen Jaspersen /dpa

Bei Union Berlin und dem FC Hansa Rostock freuen sie sich am letzten Spieltag auf eine Fan-Rückkehr in die Stadien – beim SV Werder Bremen wird das nicht passieren. „Die aktuelle Corona-Verordnung für Bremen lässt Zuschauer beim letzten Heimspiel der Saison nicht zu“, berichtete Werders Mediendirektor Michael Rudolph: „Wir haben bei der Bremer Politik vorgefühlt, ob es in dieser Hinsicht bis zum Wochenende noch zu Veränderungen kommen könnte. Das wird aber nicht in einer relevanten Größenordnung der Fall sein, sodass eine Teilöffnung für Zuschauer momentan nicht in Betracht kommt.“

In Rostock dürfen 7 500 Zuschauer den möglichen Zweitliga-Aufstieg feiern, bei Union Berlin immerhin 2 000 Fans beim Saisonabschluss dabei sein. In beiden Städten liegt der Inzidenzwert weit unter 100. Holstein Kiel verzichtete derweil auf eine mögliche Rückkehr seiner Anhänger, weil der Profifußball keine Sonderrolle in der Gesellschaft reklamieren sollte, teilte der Club mit.

In Bremen ist der Inzidenzwert inzwischen auf 58,7 gesunken, die Bundesnotbremse gilt nicht mehr. Trotzdem wird es am Samstag im Abstiegskrimi gegen Borussia Mönchengladbach bei einem Geisterspiel im Weserstadion bleiben. „Wir akzeptieren das und hoffen, dass wir so mithelfen, die fallenden Inzidenzwerte weiter zu drücken, sodass wir bald wieder ein echtes Stadionerlebnis mit unseren Fans möglich machen“, berichtete Rudolph.
 

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