Werder Auch wegen der WM: Kein Risiko bei Füllkrug

Es war ein Schreckmoment als Torschütze Niclas Füllkrug beim 2:1-Heimsieg gegen Schalke angeschlagen vom Platz musste. Am Tag danach kristallisiert sich heraus, dass die Verletzung nicht gravierend ist.
06.11.2022, 18:05
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Björn Knips und Daniel Cottäus

Am Tag danach stellte sich schnell eine Frage, die vor ein paar Wochen noch undenkbar gewesen wäre: Muss der SV Werder Bremen nun für Deutschland und auch für Niclas Füllkrug Rücksicht auf die WM nehmen und seinen besten Angreifer womöglich schonen? Der Torjäger war am Samstag beim 2:1-Sieg gegen den FC Schalke wegen Rückenproblemen ausgewechselt worden, sein Einsatz am Dienstagabend gegen den FC Bayern ist gefährdet. Am Donnerstag gibt dann Bundestrainer Hansi Flick seinen Kader für die Endrunde in Katar bekannt.

Lesen Sie auch

„Wenn sich Niclas fit fühlt, dann will und dann wird er auch gegen die Bayern spielen“, sagte Clemens Fritz als Werders Leiter Profi-Fußball. Die Verletzung sei nicht so schlimm. Eine Ultraschalluntersuchung habe ergeben, dass kein struktureller Schaden in Füllkrugs Rücken entstanden sei. Der Angreifer hatte in einem Luftkampf schmerzhafte Bekanntschaft mit einem Schalker Knie gemacht. „Mir ist ein bisschen schummrig und komisch geworden. Dann kamen die Wade und die Achillessehne dazu, dann macht die ganze Kette zu“, begründete der 29-Jährige später seine Auswechslung nach knapp einer Stunde Spielzeit. Am Sonntag ließ er sich in den Katakomben des Weserstadions ausgiebig pflegen. Am Montag soll dann entschieden werden, ob es Sinn ergibt, den Stürmer mit nach München zu nehmen.

„Wenn ein zu großes Risiko besteht, dann lassen wir ihn raus“, stellte Fritz klar. Schließlich steht am Samstag auch noch das Heimspiel gegen RB Leipzig auf dem Programm. Und natürlich will Werder auch nicht Füllkrugs mögliche WM-Teilnahme gefährden.

Doch darüber wird an der Weser äußerst ungern gesprochen – auch von Füllkrug selbst. Er bat einmal mehr um Geduld, wohl wissend, dass ihm sein zehnter Saisontreffer gewiss nicht geschadet haben dürfte. Da redete er lieber über seine Tochter Emilia. Die Dreijährige durfte erstmals mit dem Papa ins Stadion einlaufen: „Es war ganz toll. Ich glaube, ich war aufgeregter als sie. Sie freut sich jedes Mal, wenn sie ins Stadion gehen und ihr Trikot anziehen darf. Sie kann das Werder-Lied auswendig.“

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+