Gelbsperre Aue muss während des Werder-Spiels auf Teamchef Hensel verzichten

Erzgebirge Aue muss im Spiel gegen Werder auf seinen Teamchef Marc Hensel verzichten. Der 35-Jährige hatte im vergangenen Spiel seine vierte Gelbe Karte gesehen.
02.12.2021, 10:19
Lesedauer: 1 Min
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Von Daniel Cottäus

Ungewohnte Situation für Werder Bremens kommenden Gegner Erzgebirge Aue: Während des Gastspiels in Bremen (Freitag, 18.30 Uhr) muss der Tabellen-15. der 2. Bundesliga auf seinen Teamchef Marc Hensel an der Seitenlinie verzichten.

Der 35-Jährige hatte am vergangenen Spieltag gegen den SV Darmstadt 98 (1:2) seine vierte Gelbe Karte der laufenden Saison gesehen und ist nun für das Spiel in Bremen gesperrt. Das bedeutet: Im Wohninvest Weserstadion muss Hensel auf der Tribüne Platz nehmen, ab 30 Minuten vor Spielbeginn darf er den Innenraum nicht mehr betreten. Zudem ist ihm während der Partie sowie in der Halbzeitpause das Kommunizieren von der Tribüne aus mit der Bank - etwa via Handy oder Headset - untersagt. Auch in der Halbzeitpause darf er nicht zur Mannschaft.  

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„Das werde ich respektieren“, sagt Hensel, der vor dem Duell mit Darmstadt bereits in den Spielen gegen Hannover, Schalke und Heidenheim vom Schiedsrichter verwarnt worden war und nun seine Gelbsperre abbrummen muss. Anders als Spieler, für die erst nach fünf Gelben Karten ein Spiel Pause angesagt ist, müssen Trainer bereits nach vier Verwarnungen eine Partie aussetzen.

Die knapp 500 Kilometer Busfahrt nach Bremen will Hensel trotzdem mit dem Team antreten. Während des Spiels wird er von Aue-Sportchef Pavel Dotchev an der Seitenlinie vertreten. 

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