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B wie Brexendorf, Bernd

An dieser Stelle tummeln sich Ikonen und Legenden des Klubs, schillernde Figuren und One-Hit-Wonder, große Stars und längst vergessene Namen: Im Mein-Werder-Wiki findet jeder seinen Platz.
10.01.2019, 14:04
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Von mw
B wie Brexendorf, Bernd
Autohaus Brandt

Anfang der 70er-Jahre war es eher ungewöhnlich, dass ein Spieler aus der eigenen Jugend direkt den Sprung zu den Profis schaffte, Bernd Brexendorf (Bildmitte) aber gelang dieses kleine Kunststück bei Werder. Von der A-Jugend ging es für den in Bremerhaven geborenen Nachwuchsspieler direkt in die Bundesliga, im September 1973 gab Brexendorf als Einwechselspieler sein Debüt gegen Borussia Mönchengladbach.

Es folgten weitere Kurzeinsätze und ein Spiel gegen Köln über die kompletten 90 Minuten. In einer schwachen Werder-Saison setzte Trainer Sepp Piontek in der Regel aber eher auf erfahrene Spieler, um nicht noch in Abstiegsgefahr zu geraten. In darauffolgenden Jahr war es ähnlich, Brexendorf durfte einige Spiele zu Beginn machen und war dann völlig raus aus dem Kader. Nach zwei Jahren in Bremen wechselte er zum SSV Jahn Regensburg.

Nach mehreren Stationen in der zweiten Liga beendete Brexendorf schon relativ früh seine sportliche Karriere und widmete sich seiner Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie. Als Sportmediziner behandelte er später die Handballprofis vom THW Kiel, wurde Mannschaftsarzt beim FC Schalke 04 und zuletzt bei Hannover 96. Derzeit kümmert sich Brexendorf aber “nur” noch um seine eigene Praxis in Kiel.

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