Der nächste Umbau Bauers Sperre ist Garcias Chance

Wochenlang hat Alexander Nouri an einer stabilen Abwehrformation festhalten können. Zum Saisonende muss er nun zum wiederholten Male umbauen - davon dürfte Santiago Garcia profitieren.
14.05.2017, 14:53
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Wochenlang hat Alexander Nouri an einer stabilen Abwehrformation festhalten können. Zum Saisonende muss er nun zum wiederholten Male umbauen - davon dürfte Santiago Garcia profitieren.

Hilfreich bei der Stabilisierung von Werders Defensive war während der Erfolgswochen, dass Trainer Alexander Nouri neben der taktischen Ausrichtung – Dreierkette – auch die passende Besetzung für die jeweiligen Positionen gefunden hatte. Und dass er wochenlang wenig daran ändern musste. Werder während der Wochen der defensiven Stabilität spielte mit Niklas Moisander, Milos Veljkovic und Lamine Sane als Dreierkette sowie Theo Gebre Selassie und Robert Bauer auf den defensiven Außenbahnen.

Jetzt, zum Saisonende, muss Nouri aber zum wiederholten Male umbauen. Gegen Hoffenheim fehlte Moisander gelbgesperrt, gegen Dortmund zum Abschluss wird Bauer nach der fünften Verwarnung der Saison zuschauen müssen.

Das wird vermutlich zwei Konsequenzen haben: Mit Moisanders Rückkehr bietet sich für Nouri auch die Rückkehr zur Dreierkette an. Und Bauers Pause dürfte die Chance für Santiago Garcia sein. In seinem dann letzten Spiel für Werder könnte Garcia noch einmal hinten links verteidigen. Gegen Hoffenheim jedenfalls empfahl sich der Argentinier nach seiner Einwechselung durchaus für einen Platz in der Startelf nächste Woche. Als Garcia ins Spiel kam, stand es 0:5. Als das Spiel zu Ende war, hieß es 3:5. Und daran hatte auch Garcia seinen Anteil gehabt. (mhd)

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