Werder bestätigt Interesse an Bentaleb Baumann: „Befinden uns in Gesprächen“

Werder hielt sich zum Thema Nabil Bentaleb bisher immer bedeckt - jetzt hat Sportchef Frank Baumann erstmals offiziell bestätigt, dass Gespräche mit Schalke über einen Wechsel laufen.
24.08.2019, 19:09
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Von (wkf)

„Ich kann bestätigen, dass wir Interesse haben und uns in Gesprächen befinden und auch der Spieler sich vorstellen kann, zu Werder zu wechseln", sagte Baumann im Nachgang an Werders 2:3-Auswärtsniederlage bei 1899 Hoffenheim. Werders Sportchef fügte aber auch an, dass "absolut noch nichts entschieden ist". Werder möchte den 24-jährigen algerischen Nationalspieler gerne ausleihen und rennt damit auf Schalke offene Türen ein. Es hakt in den Verhandlungen nach Informationen des WESER-KURIER aber noch bei der Frage, wie es nach der Saison in Bremen weitergehen soll.

Anders als im Fall von Ömer Toprak möchte sich Werder nicht auf eine Kaufverpflichtung für kommenden Sommer einlassen. Baumann und Trainer Florian Kohfeldt wollen Bentaleb als Spieler und als Mensch erst im Bundesliga-Alltag kennen lernen, bevor sie einen größeren Millionenbetrag nach Gelsenkirchen überweisen. Schließlich war Bentaleb auf Schalke immer wieder in Negativ-Schlagzeilen verwickelt und mehrfach suspendiert worden.

Bis spätestens zum Ende des Transferfensters am 2. September, also Montag in einer Woche, wird klar sein, ob sich alle Parteien über einen Wechsel auf Leihbasis einig werden - oder eben nicht. „Wenn es klappt, würden wir uns freuen - wenn nicht, dann muss man entscheiden, ob man etwas anderes macht - oder eben auf der Position gar nichts macht“, sagte Baumann.

Kohfeldt äußerte sich nach dem Hoffenheim-Spiel ebenfalls zu Bentaleb. „Ich glaube, dass wir ihn grundsätzlich davon überzeugen konnten, dass Werder ein interessanter Verein für ihn ist. Das heißt aber alles noch nicht, dass es klappt. Aktuell ist er noch Spieler von Schalke 04.“ Kohfeldt betonte auch, dass Bentaleb ein Spieler sei, den Werder unter normalen Umständen nicht verpflichten könne. „Es wäre ein Spieler, den wir in dieser Qualität sonst nicht bekommen würden, sondern nur in einer Sondersituation“, so Kohfeldt.

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