Füllkrug lobt medizinische Abteilung „Bei uns wird sehr gut gearbeitet“

Vor der Saison war die große Frage: Wie schnell kommt Niclas Füllkrug nach seiner Knieverletzung in Topform? Inzwischen ist der Stürmer ein wichtiger Faktor im Team und lobte daher die medizinische Abteilung.
10.09.2019, 15:28
Lesedauer: 1 Min
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Von wkf

Niclas Füllkrug hat vor der laufenden Saison zum vierten Mal im Profibereich den Verein gewechselt. Er kennt das also, doch dieses Mal ist etwas anders. Der Stürmer betonte am Dienstag: „Solch einen guten Start wie jetzt hatte ich noch nie.“ Tatsächlich war er auf Anhieb ein wichtiger Faktor in Werders Spiel, köpfte ein Tor gegen Hoffenheim und bereitete einen Treffer gegen Augsburg vor. Dieser Blitzstart ist bemerkenswert, da Füllkrug in Hannover wegen eines Knorpelschadens im Knie fast die komplette Rückrunde verpasst hatte. „Ich bin nicht überrascht von meinem Leistungsvermögen, aber ich bin natürlich froh, dass ich schon so weit bin“, sagte Füllkrug im Mediengespräch und nannte auch die Gründe dafür: „Ich konnte die komplette Vorbereitung mitmachen, und bei uns wird sehr gut gearbeitet.“

Dieses Lob dürfte Werders medizinischer Abteilung guttun, die wegen der Verletzungsmisere gerade keinen leichten Stand hat. Bei Füllkrug hat das Abwägen zwischen Belastung und Schonung perfekt geklappt. „Seitdem ich hier bin, gehe ich dauerhaft in den Kraftraum und setze jede Woche ,Kraftreize'. Das tut mir und dem Knie sehr gut. Das ist ein gewichtiger Punkt, weshalb ich in meinen Augen viele Schritte nach vorne gemacht habe“, sagte der 26-Jährige. Er habe derzeit überhaupt keine Probleme mit den Knien und erst recht keine Schmerzen.

Füllkrug dürfte somit auch beim Auswärtsspiel gegen Union Berlin am Sonnabend wieder in der Startelf stehen, zumal er gegen die „Eisernen“ besonders gerne spielt. Sechs Zweitliga-Spiele bestritt der Angreifer gegen Union und traf dabei viermal. „In der zweiten Liga gab es zwei Auswärtsspiele, auf die ich mich besonders gefreut habe: das gegen Union und das gegen Dynamo Dresden“, berichtete Füllkrug. Dass die hitzige Stimmung in der „Alten Försterei“ für Werder zum Problem werden könnte, glaubt er nicht. „Da wird sich keiner erschrecken. Wir haben im Weserstadion schließlich auch eine besondere Atmosphäre. Bei uns ist es auch sehr laut.“

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