HSV-Spion bei Geheimtraining entdeckt

Bei Werder ist was im Busch

Es klingt kurios, soll sich aber so zugetragen haben: Wie Florian Kohfeldt auf der Pressekonferenz vor dem Nordderby (Sonnabend, 18.30 Uhr) bestätigte, habe man am Mittwoch einen HSV-Spion erwischt.
22.02.2018, 13:35
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von (mw)

Nicht umsonst setzt Werder regelmäßig Trainingseinheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit an: Schließlich hat jeder Gegner seine individuellen Feinheiten, auf die Florian Kohfeldt und seine Assistenten die Mannschaft mit dem richtigen Matchplan einstellen wollen. Den herauszufinden, ist natürlich ein attraktives Ziel für den kommenden Gegner. Vor dem Nordderby am Sonnabend soll der HSV hierfür auf abenteuerlich anmutende Mittel zurückgegriffen haben.

So hätten die Hamburger das Bremer Geheimtraining am Mittwoch „zum öffentlichen Training machen“ wollen, verriet Kohfeldt. Am Rande von Platz 11, auf dem die Werderaner ihre Einheit abhielten, hatte sich demnach ein Mann in einer Hecke versteckt, um doch noch einen Blick auf die Bremer Spielvorbereitungen zu erhaschen. Oder, wie der angebliche „Spion“ es ausdrückte: Um später nach Autogrammen fragen zu können. „Die haben wir ihm zugesichert“, scherzte Kohfeldt – um das Training aber wirklich geheim zu halten, wurde der ungebetene Gast dann doch weggeschickt.

HSV-Trainer Bernd Hollerbach stritt eine eventuelle Spionage-Attacke in der Pressekonferenz des HSV umgehend ab – allerdings mit hörbar ironischem Unterton: „Heutzutage gibt’s doch keine Spione mehr, heute läuft doch alles mit Drohnen ab“, erklärte der Cheftrainer des Nordrivalen. Laut Hollerbach müsse die Geschichte nicht so „hochgekocht“ werden: „Beide Trainer wissen gut Bescheid über ihren Gegner.“

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+