Berater gewechselt Auch Veljkovic will Werder wohl verlassen

Nächster Beraterwechsel bei den Profis des SV Werder Bremen: Milos Veljkovic schließt sich einer anderen Agentur an und erhofft sich dadurch offenbar bessere Chancen auf einen Transfer.
03.07.2021, 12:57
Lesedauer: 1 Min
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Von Björn Knips

Nach Maximilian Eggestein hat sich nun auch Milos Veljkovic einer anderen Agentur angeschlossen. Die Intention dürfte dabei identisch sein. Auch der Serbe erhofft sich durch diesen Wechsel bessere Chancen auf einen Transfer. Der 25-jährige Innenverteidiger gehört nach dem Abstieg wie viele andere Spieler zu den Verkaufskandidaten bei Werder und möchte dem Vernehmen nach sehr gerne weiter erstklassig spielen.

Ein bisschen kurios ist dieses Wechselspiel allerdings schon: Eggestein wähnt sich ausgerechnet bei der Agentur (Roof) besser aufgehoben, die Veljkovic jetzt verlassen hat, um sich wieder seinen alten Beratern (Lian Sports Group) anzuschließen. Beide Agenturen gehören zu den größten in der Welt und haben namhafte Spieler unter Vertrag. Die Lian Sports Group zum Beispiel Leroy Sané oder Filip Kostic, von Roof lassen sich unter anderem Kai Havertz und Serge Gnabry beraten.

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Der Vertrag von Veljkovic läuft nur noch ein Jahr. Um noch eine Ablösesumme zu kassieren, ist Werder einem Wechsel nicht abgeneigt. Das Onlineportal "transfermarkt.de" schätzt den Marktwert von Veljkovic auf 4,5 Millionen Euro. Es soll bereits Interessenten in Frankreich gegeben haben. Durch seine Zeit in England bei den Tottenham Hotspur, dem FC Middlesbrough und Charlton Athletic ist der Nationalspieler auch dort ein Thema für eine Verpflichtung. Einige Bundesligisten sollen sich ebenfalls mit Veljkovic beschäftigen. Da trifft es sich ganz gut, dass der Abwehrspieler nach kleineren Wehwehchen zu Beginn der Vorbereitung nun wieder voll belastbar ist, wenngleich er nach seinem Nasenbeinbruch Ende April noch mit einer Maske auflaufen muss.

Werder wäre personell inzwischen gewappnet für einen Veljkovic-Abgang. Nach Anthony Jung (Bröndby Kopenhagen) wurde nun auch Lars Lukas Mai (FC Bayern München) für das Abwehrzentrum verpflichtet. Sportchef Frank Baumann geht davon aus, „dass uns noch ein oder zwei Innenverteidiger verlassen werden“. Neben Veljkovic kommen da auch noch Ömer Toprak und Marco Friedl infrage. Sie haben ihre Berater übrigens bislang nicht gewechselt.

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