So könnte Werder in Wolfsburg spielen

Bittencourt zurück in der Startelf

Trainer Florian Kohfeldt kündigte Veränderungen an vor dem wichtigen Spiel am Sonntag in Wolfsburg. Damit kann er nur die Bremer Defensive gemeint haben, wo sich eine kopfballstarke Lösung im Zentrum anbietet.
02.12.2019, 10:47
Lesedauer: 1 Min
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Von Jean-Julien Beer
Bittencourt zurück in der Startelf

"Ganz Bremen steht hinter euch. Gebt alles für den SVW!": Dieses Transparent empfing die Werder-Profis zum Abschlusstraining am Sonnabend am Weserstadion.

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Die gute Nachricht vorweg: Ein Leistungsträger kehrt für das wichtige Spiel beim VfL Wolfsburg (Sonntag, 18 Uhr) in Werders Startelf zurück, nämlich Leonardo Bittencourt. Die Bremer Allzweckwaffe hat sich von seiner schweren Erkältung erholt und wird mit seiner Mentalität, nie aufzugeben und sich immer zu wehren, auch dringend auf dem Platz benötigt. Dafür dürfte Philipp Bargfrede sein Ticket für die Startformation mit dem schwachen Auftritt gegen Schalke (1:2) verspielt haben.

Trainer Florian Kohfeldt kündigte Veränderungen an, nachdem Werder acht Ligaspiele in Folge nicht gewann. Er nahm aber drei Spieler von diesen Überlegungen ausdrücklich aus: Torhüter Jiri Pavlenka sowie die Mittelfeldspieler Maxi Eggestein und Davy Klaassen. Da Milot Rashica und Yuya Osako in der Offensive unverzichtbar sind, bleibt nur noch die Defensive für Veränderungen.

Die Herausforderung heißt Weghorst

Hier bietet sich im Bremer Kader eine Lösung an, die passend wäre für den kopfballstarken und wuchtigen Wolfsburger Stürmer Wout Weghorst (1,97 Meter groß, 23 Tore in 46 Bundesligaspielen). Kohfeldt könnte seine zwei kopfballstärksten Verteidiger im Zentrum der Viererkette platzieren, also Milos Veljkovic und Theo Gebre Selassie. Das würde zudem die Chance bieten, den erfahrenen Schweizer Nationalspieler Michael Lang wieder zu integrieren, der auch als Typ wichtig werden könnte im heiklen Hinrundenfinale der nächsten Wochen.

Die zweite Variante ist weit weniger spektakulär: Der gegen Schalke enttäuschende Innenverteidiger Sebastian Langkamp könnte auch positionsgetreu durch Christian Groß ersetzt werden, dann würde Theo Gebre Selassie auf der rechten Außenbahn bleiben und Lang säße erneut auf der Bank.

So könnte Werder in Wolfsburg spielen:

Pavlenka – Lang, Gebre Selassie, Veljkovic, Augustinsson – Sahin – M. Eggestein, Klaassen – Bittencourt, Rashica - Osako

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