Werder-Stürmer erlitt Bänderverletzung am Fuß Füllkrug fällt vier bis sechs Wochen aus

Die Untersuchung am Sonntag ergab Gewissheit: Werder Bremen muss voraussichtlich bis Mitte Februar auf Torjäger Niclas Füllkrug verzichten. „Das ist bitter für ihn“, sagt Trainer Florian Kohfeldt.
17.01.2021, 15:21
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Von Björn Knips

Es ist wahrlich keine gute Nachricht, aber die wohl noch bestmögliche im Fall Niclas Füllkrug: Der SV Werder muss vier bis sechs Wochen – und nicht wie befürchtet mehrere Monate – auf den Stürmer verzichten. Der 27-Jährige hat sich bei seinem Trainingsunfall am Freitag einen Außenband- und Kapselriss im Knöchel zugezogen. Das ergab eine MRT-Untersuchung.

Der Ausfall tut Füllkrug und auch Werder so oder so richtig weh. Denn der Angreifer wird definitiv die nächsten Bundesligaspiele gegen Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC, FC Schalke 04, Arminia Bielefeld und SC Freiburg verpassen – wahrscheinlich auch die Partien gegen 1899 Hoffenheim und Eintracht Frankfurt. Im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Greuther Fürth muss Werder ebenfalls auf den Torjäger verzichten.

Ein herber Verlust, denn mit vier Treffern ist Füllkrug der beste Bremer Torschütze in dieser Bundesligasaison, obwohl er erst sieben Spiele absolvieren konnte – und davon nur vier in der Startelf. Zu Saisonbeginn hatte Trainer Florian Kohfeldt auf einen vorsichtigen Aufbau gesetzt, weil Füllkrug fast die komplette Vorsaison wegen eines Kreuzbandrisses ausgefallen war. Als der Stürmer dann richtig Fahrt aufnahm, stoppte ihn eine hartnäckige Wadenverletzung. Von der hatte er sich gerade erst erholt. Jetzt gab es den nächsten herben Rückschlag. „Wir gehen davon aus, dass Niclas Mitte, eher Ende Februar wieder dabei ist. Das ist bitter für ihn“, wird Trainer Florian Kohfeldt in einer Pressemitteilung zitiert.

Passiert war es am Freitag bei einem eigentlich harmlosen Anlaufen im Trainingsspielchen. „Er ist ein bisschen im Rasen hängen geblieben“, berichtete Kohfeldt nach dem Augsburg-Spiel. Natürlich sei Füllkrug ziemlich gefrustet gewesen. „Ich habe ihn direkt nach dem Training noch mal in den Arm genommen. Es ist natürlich unheimlich bitter, wenn man sich so stark zurückgekämpft hat und dann wieder so einen auf die Fresse bekommt. Anders kann man das ja nicht sagen“, entschuldigte sich der Coach für die drastische Wortwahl und prophezeite: „Fülle ist ein Kämpfer, er wird auch diesmal zurückkommen.“

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