Die Stimmen nach Werders 1:1 in Leverkusen

Kohfeldt: „Genauso scharf müssen wir sein“

Der SV Werder Bremen hat auswärts bei Bayer Leverkusen einen Punkt geholt. Die Stimmen zum 1:1 von Werder-Cheftrainer Florian Kohfeldt, Torschütze Ömer Toprak und Co..
09.01.2021, 19:45
Lesedauer: 2 Min
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Von wk/ds

Florian Kohfeldt (Cheftrainer des SV Werder Bremen):

„Es war von uns ein Spiel, in dem wir Leverkusen die Räume hinter der Kette nicht geben wollten. Ich habe sehr großen Respekt vor der Art und Weise wie Leverkusen offensiv Fußball spielt. Dementsprechend haben wir uns dafür entschieden, sehr diszipliniert zu verteidigen. Wir wollten nur situativ Pressingauslöser haben, das hat nicht so gut geklappt. Dennoch muss ich meiner Mannschaft für die Art des Verteidigens ein sehr großes Kompliment machen. Bis auf das Gegentor haben wir es geschafft, Leverkusen aus den richtig torgefährlichen Räumen fernzuhalten.

Wir haben natürlich wenig Ballbesitz gehabt, aber das mussten wir heute leider akzeptieren. Wir haben mit Ball viele nicht-gute Entscheidungen getroffen, sonst wäre aus meiner Sicht so gar noch mehr möglich gewesen. Es war kein Handspiel, von daher ein absolut korrektes Tor. In Summe ein hochverdienter Punkt für uns, den wir uns mit einer sehr disziplinierten Leistung erarbeitet haben. Meine Botschaft an die Mannschaft: Jetzt kommt Augsburg und da müssen wir genauso scharf sein – das werden sie die Woche über merken.“

Ömer Toprak (Torschütze für Werder Bremen):

„Es war heute eine sehr disziplinierte Mannschaftsleistung. Wir können zufrieden mit dem Spiel sein – vor allem wenn man sieht, wie wir letzte Woche gespielt haben. Wir haben von der ersten Minute an den starken Leverkusenern wenig Chancen gegeben. Wir gehen dann in Führung – klar will man immer drei Punkte holen, aber Leverkusen ist eine gute Mannschaft. Ich freue mich, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben und den Punkt mitgenommen haben.“

Kevin Möhwald (Werder-Mittelfeldspieler):

„Unser taktischer Plan ist heute komplett aufgegangen, auch wenn es nicht immer schön aussah. Wir haben sehr wenig zugelassen. Was wir uns aber zuschreiben müssen, ist, dass wir unsere Konter-Situationen nicht gut ausgespielt haben. Wir wussten, dass Leverkusen eine sehr spielstarke Mannschaft ist und wir kompakt stehen müssen. Das haben wir geschafft und unglücklich das Gegentor kassiert. Wir haben einen Punkt mitgenommen, das ist okay, auch wenn wir gerne gewonnen hätten. Heute hat jeder für den anderen den Meter gemacht, den wir letzte Woche gegen Union Berlin nicht gemacht haben. Wenn wir so auftreten, kommen wir auch wieder rein, um nach vorne zu spielen.“

Möhwald über das Ausgleichstor von Bayer Leverkusen nach VAR-Entscheidung: „Es ist nicht schön, da im Ungewissen zu sein. Es gibt Hand oder eben nicht Hand, dann hofft man, dass es mit der Entscheidung ein bisschen schneller geht. Ich denke, es wurde richtig entschieden, dass es kein Handspiel war. Wir hätten es vorher besser verteidigen müssen, dann passiert so eine Situation gar nicht.“

Peter Bosz (Trainer Bayer 04 Leverkusen):

„Ich bin heute glücklich, dass kein Zuschauer im Stadion war. Denn es macht keinen Spaß, so ein Spiel anzuschauen. Wir waren nicht in der Lage, tief und kompakt stehenden Bremern wehzutun. Es ist auch nicht einfach auf diesem schlechten Platz. Glücklich haben wir noch das Unentschieden gemacht, aber das war heute nicht gut von unserer Seite. Das hat nicht gereicht, um das Spiel zu gewinnen.“

(mit Material von Sky und Werder.de)

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