Ex-Bremer Prödl über Werders Trainer

„Kohfeldt nicht zu feuern, ist schlau“

Nachdem Werder auch in der größten Krise an Trainer Florian Kohfeldt festgehalten hat, fand der frühere Bremer Sebastian Prödl dafür lobende Worte. Er möchte Florian Kohfeldt nicht bei einem Konkurrenten sehen.
28.05.2020, 11:17
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Von wkf/dpa
„Kohfeldt nicht zu feuern, ist schlau“

Klare Meinung über Werders Trainer: Der Ex-Bremer Sebastian Prödl.

dpa

Der ehemalige Werder-Profi Sebastian Prödl hält es für einen klugen Zug seines Ex-Clubs, an Trainer Florian Kohfeldt trotz der Krise und des Abstiegskampfes festzuhalten. „Kohfeldt ist ein guter Trainer, ihn nicht zu feuern ist schlau. Ihn zu entlassen, hieße, er ginge zu einem anderen Bundesligisten, den man dadurch stärker machen würde“, sagte der 32 Jahre alte Fußballer dem Fachmagazin „Kicker“.

Der Österreicher, der von 2008 bis 2015 für Bremen spielte, meinte aber auch: „Werder braucht für den direkten Klassenerhalt ein Wunder.“ Der Club steht in der Tabelle auf Rang 17 und hat bei einem Spiel weniger fünf Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz.

Prödl ging von Bremen zum FC Watford und wechselte im Februar zu Udinese Calcio. Wegen einer Verletzung und der Corona-Pause konnte er für seinen Club noch nicht auflaufen. „Wenn ich etwas Positives aus dieser schrecklichen Zeit ziehen möchte, dann, dass sie die Chance erhöht, dass ich vielleicht diese Saison noch spielen kann“, sagte er.

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