Werders Einzelkritik gegen Hoffenheim Eggestein wie früher, Osako selten zu sehen

Gut gekämpft, ein wenig Fußball gespielt, ein Tor geschossen: Werders Spieler kommen in der Einzelkritik nach dem 1:1 gegen Hoffenheim durchschnittlich weg. Nur zwei Spieler ragen heraus - positiv wie negativ.
25.10.2020, 20:56
Lesedauer: 2 Min
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Von wk

Hier unsere Noten und die Einzelkritik nach Werders 1:1 gegen Hoffenheim:

Pavlenka (Note 3)

Beim Gegentor ohne Chance. Seine gute Parade gegen Dabbur kurz vor dem Halbzeitpfiff war enorm wichtig. Insgesamt eine souveräne Leistung.

Veljkovic (Note 3)

Aus einem schlimmen Ballverlust konnte Hoffenheim kein Kapital schlagen (51.). Ansonsten verteidigte der Serbe solide und rettete einmal stark per beherzter Grätsche (71.). Im Spielaufbau wählte er oft den langen Ball als Option.

Moisander (Note 3)

Durch Augustinssons Verletzung wurde ein Platz in der Abwehr frei, und der Kapitän stand erstmals nach der Niederlage gegen Hertha wieder in der Startelf. Hatte Pech, dass er vor dem Gegentor zum 1:1 einen Hoffenheimer Pass abfälschte und dadurch erst gefährlich machte. Nicht fehlerfrei, aber insgesamt ordentlich.

Friedl (Note 4)

Wirkte nicht so sicher wie zuletzt. Hatte Glück, dass zwei Fehler im Spielaufbau vor der Pause folgenlos blieben.

Gebre Selassie (Note 3)

Hervorragende Hereingabe vor dem Tor zum 1:0, danach war er offensiv nicht mehr so auffällig. Hinten machte er die rechte Seite weitestgehend zu.

Eggestein (Note 2)

Wie er das Tor zum 1:0 selbst einleitete und dann erzielte, weckte Erinnerungen an den Maximilian Eggestein der vorletzten Saison. War auch sonst ein Aktivposten, tauchte oft auf der rechten Seite auf, um für Überzahl zu sorgen.

Groß (bis 71./Note 3)

Bekam seine Chance auf der Sechser-Position. Spielte gewohnt solide, im Offensivspiel war er kein wesentlicher Faktor.

Möhwald (ab 71./nicht zu benoten)

Sollte für neuen Schwung sorgen, was nur bedingt klappte.

Mbom (Note 3)

Wurde erst zum Rechtsverteidiger umgeschult und musste nun sogar auf der linken Seite ran. Löste die ungewohnte Aufgabe insgesamt respektabel, war bissig in den Zweikämpfen. Kam vor dem 1:1 zu spät gegen Vorbereiter Rudy, der abgefälschte Pass war aber auch so nicht zu erwarten gewesen.

Bittencourt (Note 3)

Durfte zweimal aus bester Position einen Freistoß schießen, machte aber zu wenig daraus (40./45.). War sicherlich froh, dass nach seiner verpassten Riesenchance doch auf Abseits entschieden wurde (59.). Schoss dann noch einmal knapp vorbei (70.). Fleißig, engagiert im Pressing, aber nur selten kreativ.

Sargent (Note 4)

Wirkte als hängende Spitze erneut etwas verloren. Blieb ohne Torszene und konnte nur wenige Bälle behaupten. Spielte lediglich einen starken Pass auf Bittencourt, der allerdings im Abseits stand (59.).

Füllkrug (bis 37./Note 4)

Hatte einen schweren Stand gegen den Ex-Bremer Vogt und konnte sich nur selten in Szene setzen. Kein guter Abend für Werders Toptorjäger: Schon vor der Halbzeit musste er mit Wadenproblemen ausgewechselt werden.

Osako (ab 37./bis 87./Note 5)

Rückte für Fülllkrug in den Sturm und wurde fortan nur noch selten gesehen. Ein Distanzschuss stellte Pentke vor keine Probleme (75.). Musste angeschlagen kurz vor dem Ende wieder vom Platz.

Chong (ab 87./nicht zu benoten)

War in den letzten Minuten vor allem defensiv gefordert.

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