Kohfeldt coacht ohne Werder-Trainingsanzug

Neuer Stil des Cheftrainers

Viele Fans hatten ihn so noch gar nicht gesehen: Werders Cheftrainer Florian Kohfeldt trug zum Bundesligaauftakt eine andere Kleidung als sonst üblich. Das war kein Zufall.
20.09.2020, 12:53
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Neuer Stil des Cheftrainers
Von Jean-Julien Beer
Neuer Stil des Cheftrainers

Florian Kohfeldt in Zivil, im Hintergrund Bruno Labbadia im feinen Anzug.

nordphoto

Auf dem Spielfeld sah bei Werder zwar alles im Grunde so aus wie in der vergangenen Saison. Eine auffällige Änderung gab es aber dennoch gegen Hertha BSC zu sehen – und zwar am Rande des Spielfeldes. Florian Kohfeldt stand nicht mehr in der Trainingshose und in den Poloshirts des Ausrüsters Umbro in seiner Coachingzone, sondern in Zivil: graue Hose, Sneaker, schwarzes Polohemd. Und das war kein Zufall. Wie es im Verein heißt, ist das der neue Stil des Trainers, mit dem er sich vielen Kollegen in der Branche anpasst, die schon seit längerer Zeit nicht mehr die Aleks-Ristic-Gedächtnis-Klamotten tragen, sondern etwas seriöser auftreten.

Kohfeldt, immer noch ein junger Trainer von 37 Jahren, hat sich damit offenbar auch im Verein durchgesetzt. Denn Sponsor Umbro war es eigentlich gewohnt, dass der Cheftrainer auch die Kleidungsstücke des Sportartikelherstellers trägt. Das macht Kohfeldt bei fast allen öffentlichen Auftritten und natürlich im Training auch weiterhin, aber nicht mehr bei den Bundesligaspielen. Gegen Hertha trug sein gegenüber Bruno Labbadia mal wieder Hemd und Sakko. So weit geht Kohfeldt nicht.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+