Neuer Vertrag Claudio Pizarro wird bei Werder bleiben

Es scheint sich anzudeuten, dass Werder-Stürmer Claudio Pizarro noch ein weiteres Jahr für Bremen spielen wird. Das ließ Thomas Eichin durchblicken. Pizarro selbst allerdings gab sich unwissend.
16.05.2016, 15:30
Lesedauer: 2 Min
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Claudio Pizarro wird bei Werder bleiben
Von Marc Hagedorn

Bleibt er oder bleibt er nicht? Es scheint sich anzudeuten, dass Werder-Stürmer Claudio Pizarro noch ein weiteres Jahr für Bremen spielen wird. Das ließ Thomas Eichin durchblicken. Pizarro selbst allerdings gab sich unwissend.

Derjenige, um den es ging, gab sich unwissend. „Ich kann es nicht sagen“, meinte Claudio Pizarro, als er am Montagmittag ins Auto stieg und sich in den Sommerurlaub verabschiedete. Pizarro, mit 14 Saisontoren Werders bester Torschütze und maßgeblich am Klassenerhalt beteiligt, fliegt Mitte der Woche nach Peru. Die Wahrscheinlichkeit, dass er zum Trainingsbeginn am 8. Juli wieder in Bremen sein wird, ist offenbar sehr hoch, selbst wenn Pizarro sich bedeckt hält.

Dafür hat sich Geschäftsführer Thomas Eichin geäußert und eine Tendenz verstärkt, die er schon am Sonnabend nach vollbrachtem Klassenerhalt angedeutet hatte. Am Rande des U19-Halbfinalspiels Werder gegen 1899 Hoffenheim am Vinnenweg erklärte Eichin beim TV-Sender Sport1 nun an diesem Montag: „Wir sind in den letzten Zügen und werden alle zeitnah informieren.“ Am Sonnabend hatte Eichin gesagt: „Ich gehe davon aus, dass es ganz gut aussieht, und dass Claudio bleibt.“

Die Finanzierung der Vertragsverlängerung ist nach dem Happy-End in der Bundesliga und den nicht eingeplanten Millionen aus dem DFB-Pokal kein Problem. Außerdem ist Pizarro ein Abschiedsspiel im Weserstadion in Aussicht gestellt, sollte er seine Bundesliga-Karriere denn irgendwann tatsächlich einmal beenden.

Pizarro und Santiago Garcia treffen sich in Argentinien

Die Verpflichtung Pizarros im vergangenen Sommer hat sich für Werder mehr als ausgezahlt. Pizarro ist inzwischen der erfolgreichste Werder-Torjäger der Vereinsgeschichte. Die Mannschaftskollegen, vor allem die jüngeren, haben im Laufe der Saison mehrfach betont, wie wichtig ein Spieler mit Pizarros Erfahrung und Klasse auch als inoffizielle Führungskraft in der Kabine sei. Kapitän Clemens Fritz, mit 35 nach Pizarro zweitältester Werder-Profi, sagte: „Ich habe ihm sehr stark signalisiert, dass ich mir wünsche, dass er bleibt. Aber der lächelt ja alles weg.“

Jetzt ist er erstmal weg, aber die Wege mit Werder werden sich auch in Südamerika kreuzen. Pizarro hat nämlich eine Einladung aus Buenos Aires vorliegen. Dort heiratet in diesem Sommer Werders argentinischer Linksverteidiger Santiago Garcia seine langjährige Freundin.

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