Nach schwacher Leistung in Leverkusen

Fritz‘ Forderung an Chong

Seit Sommer ist Tahith Chong nun bei Werder, aber so richtig durchsetzen konnte sich der Leihspieler von Manchester United immer noch nicht. Clemens Fritz hofft auf baldige Besserung.
12.01.2021, 16:19
Lesedauer: 1 Min
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Von Daniel Cottäus

Werders „Leiter Profifußball“ Clemens Fritz spricht dem 21-jährigen Flügelstürmer nach dessen schwacher Leistung in Leverkusen zwar Mut zu, stellt aber auch eine klare Forderung an Chong.

Als die Bremer den niederländischen U21-Nationalspieler im Sommer auf Leihbasis für ein Jahr unter Vertrag nahmen, sorgte das durchaus für Aufsehen, was allerdings weniger an Chongs bisherigen sportlichen Auftritten, sondern vielmehr am großen Namen seines Arbeitgebers lag: Manchester United. In Bremen sollte das Talent des englischen Spitzenclubs den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen – wovon sich wiederum Werder Hilfe versprach.

„Wir haben ihn geholt wegen seiner individuellen Qualität und wegen seines Tempos“, erklärte Fritz in einer Online-Medienrunde am Dienstag. Zur Erinnerung: Vor allem das Thema „Geschwindigkeit“ war eines der (zahlreichen) größeren Probleme der Bremer in der vergangenen Saison gewesen. Zur Lösung konnte Chong in bisher 13 Liga- und zwei Pokaleinsätzen aber nicht beitragen, weil er seine Fähigkeiten auf dem Platz bisher nicht zur Geltung bringen kann. „Es geht darum, dass er sein Tempo in den entscheidenden Momenten einsetzt“, forderte Fritz und sprach von „Situationen, in denen Tahith lernen muss, das Richtige zu tun“.

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Grundsätzlich ist der Ex-Profi überzeugt davon, dass Chong noch eine große Hilfe für Werder Bremen werden kann, ehe der Leihvertrag mit Manchester United im Sommer endet. „Er ist sehr trickreich, er ist technisch sehr gut, und er hat eine gute Ballbehandlung“, zählte Fritz auf. „Nun wünschen wir uns alle, dass er seine unheimliche Qualität auch auf dem Platz einsetzt.“

Optimistisch stimmt Fritz dabei, dass Chong ein sehr „lernwilliger und aktiver“ Spieler sei, der unbedingt vorankommen möchte. „In Sachen Defensivarbeit hat er sich ja schon verbessert und entwickelt“, betonte er. Das war die Grundlage, um im System von Trainer Florian Kohfeldt überhaupt zum Einsatz kommen zu können. Nun geht es für Chong an die eigentliche Kernaufgabe: das Angreifen. Und auch dafür braucht es wieder Geduld. „Uns war klar, dass es nicht von heute auf morgen geht“, sagte Fritz.

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