Werder-Abgang Fritz ist weiter von Lars Lukas Mai überzeugt

Lars Lukas Mai wird Werder Bremen nach nur einer Saison wieder verlassen. Clemens Fritz hat die Entscheidung in seiner Funktion als Leiter Profifußball jetzt begründet.
18.05.2022, 11:35
Lesedauer: 1 Min
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Von Malte Bürger

Zumindest das Ende war versöhnlich. Als der SV Werder Bremen am Sonntagabend die große Aufstiegsparty startete, war selbstverständlich auch Lars Lukas Mai wieder mittendrin und hatte allen Grund zur Freude. In den Monaten zuvor war das nicht immer der Fall gewesen. Innerhalb der Mannschaft fand er sich zwar schnell zurecht, aber sportlich lief es nicht wirklich gut für den Innenverteidiger. Und deshalb überraschte es nicht, dass Werder am Dienstag die Trennung von der 22-jährigen Leihgabe des FC Bayern München publik machte. Im Gespräch mit der Deichstube hat Clemens Fritz in seiner Funktion als Leiter Profifußball die Entscheidung begründet.

„Es ist wichtig, dass er wieder mehr spielt“, betont Fritz, der ganz genau weiß, dass genau dieses Ziel in Bremen nicht mehr allzu leicht zu erreichen gewesen wäre. Insbesondere nach der Rückkehr in die Bundesliga, wo in der Abwehr erfahrene und zuverlässige Profis noch ein wenig wichtiger sind als eine Etage tiefer. „Er hat bei uns ordentlich angefangen“, bilanziert Fritz. „Es war aber nicht einfach für ihn, der Druck war größer als bei seinen bisherigen Stationen.“

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Während seines vorherigen Gastspiels beim SV Darmstadt 98 hatte Mai durchaus zu gefallen gewusst, auch deshalb lag dem damaligen Werder-Coach Markus Anfang im vergangenen Jahr viel daran, den Innenverteidiger quasi aus Hessen mit an die Weser zu bringen. Als dieser dann im Vorsommer auch noch als frisch gebackener U21-Europameister seinen Dienst antrat, waren die Erwartungen noch etwas mehr gestiegen. Erwartungen, die der gebürtige Dresdener nur selten erfüllte. Letztlich kam er auf insgesamt 16 Pflichtspieleinsätze, neunmal stand er dabei in der Startelf. Mehrmals zeigte er jedoch unsichere Darbietungen, die ihn schnell wieder auf die Bank brachten und den Weg für eine weitere Zukunft in Bremen versperrten. „Ich finde ihn immer noch gut“, erklärt Clemens Fritz trotzdem, „und ich bin mir sicher, dass er seinen Weg gehen wird.“ 

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