Kommt Bentaleb? Oder kommt er nicht? Der Poker geht bis zum Schluss

Der Deadline-Day wird spannend: Schafft es Werder noch, Nabil Bentaleb von Schalke 04 zu verpflichten? Die Chancen scheinen gering, Frank Baumann lässt sich bei dem Poker aber nicht in die Karten schauen.
01.09.2019, 20:11
Lesedauer: 1 Min
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Von (wkf)

Am Montag um 18 Uhr schließt in der Bundesliga das Transferfenster. Bis dahin hat Werder theoretisch also noch Zeit, den Transfer von Nabil Bentaleb unter Dach und Fach zu bringen. Die Chancen darauf scheinen allerdings nicht all zu gut zu stehen - zumindest, wenn es nach Frank Baumann geht. Nach dem Heimsieg gegen Augsburg wiederholte Werders Sportchef am Sonntagabend noch einmal das, was er bereits am vergangenen Freitag gesagt hatte. „Es hat sich so verfestigt, dass Bentaleb über Montag hinaus Spieler von Schalke ist“, so Baumann, der aber anfügte: „Das ist zumindest mein aktueller Stand.“ Ähnliches ist auch aus Gelsenkirchen zu hören: „Ich gehe nicht davon aus, dass uns noch ein Spieler verlassen wird“, sagte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider dem „Kicker“.

Auf den ersten Blick sind die Fronten also mehr oder weniger geklärt, möglicherweise gehört das aber auch einfach nur zu Verhandlungstaktik. Schalke will Bentaleb nach mehreren Verfehlungen eigentlich nicht mehr in den eigenen Reihen sehen, Werder würde den Algerier gerne ausleihen und der 24-Jährige selbst kann sich einen Wechsel nach Bremen sehr gut vorstellen. Das Problem: Bisher konnten sich Werder und Schalke nicht auf einen Deal einigen. Der Knackpunkt ist insbesondere die Höhe der Kaufoption und Schalke hofft noch, dass noch ein weiterer Verein in den Poker einsteigt, um mehr Geld mit dem Mittelfeldspieler machen zu können. Florian Kohfeldt könnte einen Spieler wie Bentaleb dringend im Mittelfeld gebrauchen. Am Sonntag sagte Werders Trainer: „Frank Baumann telefoniert sehr viel, und dabei geht es nicht um die Urlaubsplanung.“

In den vergangenen Jahren hatte Baumann liebend gerne am letzten Transfertag zugeschlagen, bei Serge Gnabry zum Beispiel oder bei Nuri Sahin. Nach dem Sieg gegen Augsburg verwies Werders Manager noch einmal darauf, dass man mit dem jetzigen Kader eigentlich zufrieden sei: „Wenn alle Spieler fit sind, haben wir einen guten Kader und im Grunde jede Position doppelt besetzt.“ Weil aber schon nach drei Spieltagen überhaupt nicht mehr alle Spieler fit sind, haben diese Worte nicht zu viel Bedeutung...

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