Werder-Spieler Friedl klärt auf

Der Tipp zum goldenen Werder-Tor kam per Video

Was machen, wenn der Gegner alle Wege für den Pass zustellt? Ein hoher Ball über die Abwehrkette war im Pokalspiel gegen den SSV Jaahn Regensburg die Lösung, sagt Marco Friedl. Die Idee dazu kam per Video.
08.04.2021, 17:00
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Von Carsten Sander
Der Tipp zum goldenen Werder-Tor kam per Video

Marco Friedl (l.) hat nach dem Spiel gegen den SSV Jahn Regensburg erzählt, dass die Idee zum hohen Pass per Video kam.

nordphoto / gumzmedia

Viel ging ja nicht nach vorne in der ersten Halbzeit. Die Offensive des SV Werder Bremen arbeitete sich 45 Minuten lang an der Abwehr des SSV Jahn Regensburg ab, ehe es in der Halbzeit den offenbar goldenen Tipp gab für das Team. Marco Friedl, der mit einem Sahnepass über die gegnerische Abwehrkette das 1:0 durch Yuya Osako (52.) vorbereitet hatte, verrät im „Strom Talk“ des SV Werder, dass der Treffer so geplant war: „Wenn die Passwege durch den Gegner gut zugestellt sind, sind solche hohen Bälle ein gutes Mittel. Das haben wir in der Halbzeitpause so besprochen und auch auf Videos gezeigt bekommen, wo für uns die Möglichkeiten sind.“

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Nur sieben Minuten nach Wiederbeginn dann die prompte Umsetzung: Chipball Friedl über das halbe Feld in den Regensburger Strafraum, Ballannahme Osako, Drehung, Schuss, Tor. „Das war ein super Laufweg von Yuya, dann hat er mit zwei Kontakten abgeschlossen. Das war ein Spitzentor, ganz fein gemacht“, lobt Friedl. Und es war quasi von den Videoanalysten und Trainern so am Reißbrett geplant gewesen. Auch wenn Chefcoach Kohfeldt diesen Punkt hinterher nicht nach vorne rücken wollte: „Es lag nicht an taktischen Kniffen, dass wir das Spiel gewonnen haben, sondern an der Leistung der Jungs.“ Die war in dem konkreten Fall und diesem einen Moment von Friedl und Osako jeweils 1a.

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